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Vor der Buchmesse : Erlanger Poetenfest widmet sich der Vielfalt

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Zum 37. Mal treffen sich Autoren in Erlangen, darunter auch weniger bekannte. Das Festival stellt einige von ihnen vor.

svz.de von
erstellt am 23.Aug.2017 | 16:24 Uhr

Heimat, Identität, sprachliche Vielfalt und der Umgang mit Hass in der Gesellschaft werden beim 37. Poetenfest in Erlangen vom 24. bis 27. August im Mittelpunkt stehen.

«In diesem Jahr ist es offensichtlich, dass das Thema Migration und Integration in der Literatur angekommen ist», sagte Festivalleiter Bodo Birk am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Es sei eine ganze Reihe junger Autoren hervorgetreten, die oft selbst eine Fluchtgeschichte oder einen Migrationshintergrund hätten.

Das Autorenporträt ist Paul Maar gewidmet, der im Dezember 80. Geburtstag feiert. Er wurde mit seinen Geschichten über das Fabelwesen Sams bekannt. In einem Podiumsgespräch mit der Frauenrechtlerin Seyran Ates geht es um jüngste Erscheinungsformen von Hass - etwa in Form von Hetze im Internet, Gewaltexzessen wie jüngst beim G20-Gipfel in Hamburg und islamistischem Terror.

Zum Erlanger Poetenfest werden mehr als 80 Schriftsteller, Literaturkritiker und Publizisten erwartet. Viele Autoren lesen im Schlossgarten der Stadt aus ihren Neuerscheinungen. Das Poetenfest gilt als wichtiges deutsches Literaturfestival vor der Frankfurter Buchmesse.

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