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PORTRÄT: Bob Dylan : Der „Picasso des Songs“ wird 75

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

PORTRÄT: Bob Dylan, der größte Poet des Folk, Rock und Blues, erfindet sich immer wieder neu.

Er war das musikalische Sprachrohr der Hippie-Generation, sang gegen Krieg in Vietnam, für Frieden und freie Liebe. Am 24. Mai wird Bob Dylan 75 – und überrascht seine Fans heute noch immer wieder aufs Neue, wenn er auf Konzerten seine Lieder in abgewandelter Art und Weise runterrockt.

Der als Robert Allen Zimmerman in Duluth/Minnesota geborene Dylan entdeckt sein Faible für die neue Folk-Bewegung 1959 in Minneapolis. Der Erfolg stellt sich mit dem Song „Blowin’ In The Wind“ (1963) ein. Wilde, wütende Lieder wie „Masters Of War“ qualifizieren Dylan für die Protest-Folk-Bewegung. Später mutiert das Folk-Idol zum Rockmusiker. In den 60ern komponiert er künftige Klassiker in Serie: Alben wie „Bringing It All Back Home“, „Highway 61 Revisited“, „Blonde On Blonde“, weltkluge Songs wie „Like A Rolling Stone“, den das (danach benannte) Fachblatt „Rolling Stone“ zum besten Lied aller Zeiten kürt. Seine mit Metaphern und Anspielungen durchsetzten Texte sind von beispielloser Qualität. Nach einer durchwachsenen Phase in den 70ern und 80ern startet Dylan 1997 mit dem ersten Alterswerk „Time Out Of Mind“ neu durch. 100 Millionen Tonträger soll er verkauft haben, mit elf Grammys, dem Song-Oscar und dem Pulitzer-Preis für „lyrische Kompositionen von außerordentlicher poetischer Kraft“ wurde der „Picasso des Songs“ (so sein Kollege Leonard Cohen) ausgezeichnet.

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