Abschied auf Raten : Berliner Philharmoniker starten in letzte Rattle-Saison

Der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, Simon Rattle, am Pult der New Yorker Carnegie Hall.
Der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, Simon Rattle, am Pult der New Yorker Carnegie Hall.

Sir Simon Rattle geht - aber nicht sofort. Sein Nachfolger Kirill Petrenko kommt aber erst 2019 nach Berlin. In der Saison 2018/19 wird das Orchester ohne Chef auskommen müssen.

svz.de von
25. August 2017, 12:50 Uhr

Mit Haydns «Schöpfung» starten die Berliner Philharmoniker in die letzte Spielzeit unter ihrem langjährigen Chefdirigenten Sir Simon Rattle.

Am Freitag (25. August) steht der 62-Jährige mit dem bekannten «Jahrhundertwerk» am Pult, gleichzeitig läuft das Konzert live in der Digital Concert Hall.

Für Rattle beginnt mit dem Auftritt ein Abschied auf Raten. Der 62-Jährige übernimmt bereits in dieser Saison auch die Leitung des London Symphony Orchestra (LSO) und pendelt ein Jahr zwischen Berlin und London. Sein Nachfolger Kirill Petrenko kommt erst 2019 nach Berlin. In der Saison 2018/19 wird das Weltklasseorchester ohne Chef spielen.

Mit der «Schöpfung» gibt am Freitag zugleich der britische Tenor Mark Padmore seinen Einstand als neuer Artist in Residence in der Philharmonie. An seiner Seite singen die Sopranistin Genia Kühmeier und der Bariton Florian Boesch.

Die Chorpartien übernimmt der viel gefeierte Rundfunkchor Berlin. Eingeleitet wird der Abend von einem kleinen «symphonischen Gedicht», das beim österreichischen Komponisten Georg Friedrich Haas in Auftrag gegeben wurde.

Konzertankündigung Philharmoniker

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