Status Quo : Am Musikmachen bis heute Spaß

Die Altmeister  von Status Quo: Rick Parfitt  (l.) und Francis Rossi gründeten die Band in den 60er-Jahren.
Foto:
Die Altmeister von Status Quo: Rick Parfitt (l.) und Francis Rossi gründeten die Band in den 60er-Jahren.

Im Herbst gehen die Altmeister wieder auf Tour / Konzert im November in Schwerin

svz.de von
11. Juli 2014, 20:52 Uhr

Nach dem überraschenden Bühnen-Revival mit alten Weggefährten aus den 70er- Jahren geht die britische Rock-Institution Status Quo im Herbst 2014 in gewohnter Top-Besetzung auf eine neue Tournee. Die Band wird am 21. November auch in der Sport- und Kongresshalle Schwerin spielen. Ulrich Grunert sprach mit Status Quo-Frontmann Francis Rossi.


Sie haben jüngst nach 30 Jahren mit ihren alten Band-Mitgliedern John Coghlan und Alan Lancaster wieder auf der Bühne gestanden. Was war das für ein Gefühl?
Rossi: Wir haben uns damals im Streit getrennt. Das war bitter. Ich kenne Alan seit der Kindheit. Seine Eltern waren damals so etwas wie meine zweite Familie. Als wir uns nach Jahren in Australien trafen, merkten wir, der Draht zur Zeit unserer Kindheit war noch da. Da war sozusagen noch eine alte Rechnung offen. So haben wir entschieden, noch einmal in der alten Frantic Four-Besetzung auf die Bühne zu gehen. Wer es verpasst hat, muss nicht traurig sein, ein Konzertmitschnitt hat unser Klassentreffen auf der Bühne festgehalten.
Was ist der musikalische Unterschied von Status Quo in der aktuellen Besetzung zur damaligen Variante?
In erster Linie darin, dass unsere Band in aktueller Besetzung die am längsten gemeinsam agierende Version von Status Quo ist. Deshalb gefällt sie mir, ehrlich gesagt auch am besten. Wir sind ein starkes Team, das sich nicht nur musikalisch bestens versteht, sondern auch in den Pausen viel Spaß miteinander hat. Das ist mindestens genauso wichtig wie ein gemeinsamer musikalischer Ausdruck.

Die Beatles haben als Band nur zehn Jahre durchgehalten. Außer den Stones, The Who und Status Quo gibt es keine britische Band, die es geschafft hat, so lange am Leben zu bleiben und Erfolg zu haben. Gibt es ein Geheimnis hinter dem Erfolg von Status Quo?
Nein. Es gab nie einen Plan. Mein Freund Rick Parfitt und ich dachten am Anfang, als es unser erstes Album auf die Nummer eins schaffte, wenn wir jetzt noch zwei Jahre durchhalten, hätten wir die perfekte Karriere hingelegt. Aber dann ging es weiter und weiter. Wir hatten Glück, dass wir unsere Dämonen in Griff bekamen und uns den Spaß am Musikmachen bewahrt haben.

Was ist für die im November2014 beginnende Live in Concert-Tour geplant?
Wir werden eine Setlist zusammenstellen, die aus verschiedenen Phasen unserer Bandgeschichte schöpft. Es soll eine echte Party werden. Für alle Deutschland-Shows haben wir einen ganz besonderen Gast eingeladen. Lou Gramm, der Sänger von Foreigner.

Konzert am 21. November 2014, 20 Uhr in der Sport- und Kongresshalle Schwerin

,

Karten in allen Geschäftsstellen unserer Zeitung, Kartentel.: 0385-63788344


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen