Im Alter von 97 Jahren : US-Sängerin und -Schauspielerin Doris Day gestorben

Doris Day in einer Aufnahme aus dem Jahr 1966. Foto: dpa
Doris Day in einer Aufnahme aus dem Jahr 1966. Foto: dpa

Doris Day stieg in den späten 1950er und frühen 1960er Jahren zu den populärsten und erfolgreichsten Hollywoodstars auf.

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13. Mai 2019, 15:10 Uhr

Carmel-by-the-Sea | Die US-Sängerin und -Schauspielerin Doris Day ist tot. Day, die in den späten 1950er und frühen 1960er Jahren zu den populärsten und kommerziell erfolgreichsten Hollywoodstars aufstieg, starb am 13. Mai im Alter von 97 Jahren im kalifornischen Carmel-by-the-Sea.

Seit dem Ende ihrer Filmkarriere setzte sie sich verstärkt für den Tierschutz ein, wofür sie 2004 mit der Presidential Medal of Freedom ausgezeichnet wurde. Ihre Stiftung bestätigte den Tod. Day erlag demnach einer schweren Lungenentzündung und starb umgeben von engen Freunden. Das Magazin "People" zitierte einen Sprecher, der sagte, sie sei um ein Uhr morgens (Ortszeit; 10 Uhr MESZ) gestorben.

Mit "Journey" schaffte sie den Durchbruch als Sängerin

Ihren Durchbruch als Sängerin hatte sie 1944 mit dem Nummer-eins-Hit "Sentimental Journey", dem mit "My Dreams Are Getting Better All the Time" ein weiterer Hit folgte.

Ihren Durchbruch als Filmstar hatte Doris Day an der Seite von Rock Hudson mit dem Film "Bettgeflüster" aus dem Jahr 1959, für den sie ihre erste und einzige Oscar-Nominierung erhielt.

Ende der 1960er Jahre hatte sie mit der Komödie "Der Mann in Mammis Bett" ihren letzten Spielfilm gedreht. Danach zog sich die Schauspielerin in den kleinen Küstenort Carmel, zwischen Los Angeles und San Francisco, zurück. Bis ins hohe Alter war sie dort mit ihrer eigenen Stiftung als leidenschaftliche Tierschützerin aktiv.

Deutsche Vorfahren

Als Doris Mary Ann Kappelhoff wurde sie 1922 im US-Bundesstaat Ohio geboren worden, ihre Eltern waren Kinder deutscher Einwanderer. Unter dem Künstlernamen Doris Day eroberte sie mit Songs wie "Day by Day" und "Que Sera, Sera" die Hitparaden. Regisseur Michael Curtiz entdeckte ihr Schauspieltalent und stellte sie 1948 für "Zaubernächte in Rio" erstmals vor die Kamera.

Es folgten zahlreiche Komödien, wie "Bettgeflüster" und "Was diese Frau so alles treibt" mit James Garner, die ihr den Ruf der netten Blondine mit einem sauberen Sex-Appeal einbrachten. In Alfred Hitchcocks "Der Mann, der zuviel wusste" und dem Thriller "Mitternachtsspitzen" konnte sie auch eine andere Seite zeigen.

Day ging vier Ehen ein, die letzte wurde 1981 geschieden. Ihr einziger Sohn, der Plattenproduzent und Songwriter Terry Melcher, ist 2004 an Krebs gestorben.

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