Ausländerfeindliche Angriffe : Kritik am Osten: Silbermond warnen vor Rechtsruck

Frontsängerin Stefanie Kloß setzt sich im neuen Silbermond-Song 'Mein Osten' kritisch mit ihrer Heimat auseinander.
Frontsängerin Stefanie Kloß setzt sich im neuen Silbermond-Song "Mein Osten" kritisch mit ihrer Heimat auseinander.

In ihrem neuen Lied "Mein Osten" warnen Silbermond vor einer weiteren Spaltung der Gesellschaft.

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10. Mai 2019, 14:37 Uhr

Berlin | Die Rockband Silbermond aus Bautzen wirft in ihrem neuen Song "Mein Osten" einen kritischen Blick auf ihre Heimat. In der Akkustik-Ballade, die die Musiker am Freitag veröffentlichten, singt die Gruppe um Sängerin Stefanie Kloß über ausländerfeindliche Angriffe und das Auseinanderdriften der Gesellschaft. "Risse gehen durch Familien und ein Riss geht auch durch mich. Denn ich weiß: Mit Mittelfingern lösen wir dieses Problem nicht."

Kritik und Lob

Die Band setzt sich in dem persönlichen Lied für einen Dialog ein und warnt vor einem weiteren Rechtsruck. "Aber was nicht hilft, sind wir uns da einig, Ideen von 1933." Die Musiker huldigen den Osten aber auch als "Schönheit" und Region, in der ihre Wurzeln liegen.

Frontsängerin fordert Toleranz und Zusammenhalt

Die Musiker setzen sich immer wieder für gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. Nach einem Brandanschlag auf eine noch unbewohnte Asylunterkunft in Bautzen 2016 meinte Kloß bei einem Konzert: "Wo kommt der Hass und die Angst her? Alles, was extrem ist, hat noch nie geholfen. Wir brauchen Toleranz und Zusammenhalt."


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