„Keine Zeit zu sterben“ : Macho trifft #MeToo: Ist James Bond auch nur ein Vergewaltiger?

von 30. September 2021, 06:00 Uhr

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Gewalt gegen Frauen wird in frühen 007-Filmen (hier mit Darsteller Sean Connery in 'Diamantenfieber', 1971) völlig unkritisch gezeigt.
Gewalt gegen Frauen wird in frühen 007-Filmen (hier mit Darsteller Sean Connery in "Diamantenfieber", 1971) völlig unkritisch gezeigt.

Vor der Premiere des neuen 007-Films "Keine Zeit zu sterben" hat Regisseur Fukunaga kritisiert, der frühe James Bond sei "im Grunde ein Vergewaltiger" gewesen. Ist es so einfach? Eine Expertin sagt: Es ist komplizierter.

Schwerin | Als der bislang letzte 007-Film "Spectre" 2015 in den Kinos anlief, war die Hollywood-Welt noch "in Ordnung" – wenn man den schönen Schein der Vor-#MeToo-Ära so nennen will. Sechs Jahre später muss sich auch der berühmteste Macho der Filmgeschichte einer Sexismus-Debatte stellen. Cary Fukunaga, Regisseur des neusten Films "Keine Zeit zu sterben", hat ...

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