Ein Angebot des medienhaus nord

Tiere in der kalten Jahreszeit So passen sich Maulwürfe an den nahenden Winter an

Von dpa | 25.09.2022, 16:37 Uhr | Update am 26.09.2022

Wird es kälter und gibt es weniger zu fressen, kennen viele Tiere einen Trick: Sie halten Winterruhe oder Winterschlaf. So kommen sie gut durch diese dunkle Zeit. Andere Tiere hingegen bleiben aktiv. Zu ihnen gehört der Europäische Maulwurf.

Maulwürfe verkleinern ihren Kopf

Forschende haben nun herausgefunden, dass auch diese Maulwürfe sich an den Winter anpassen. Sie schrumpfen ihren Kopf und damit wohl auch ihr Gehirn. So verbrauchen sie weniger Energie. Das heißt, sie müssen weniger Futter suchen.

Tiere mit großem Hunger

Maulwürfe haben großen Appetit: Jeden Tag vertilgen sie etwa so viel, wie sie selbst wiegen. Dazu gehören zum Beispiel Regenwürmer, Larven und Schnecken. Sie fressen auch kleine Nager und Echsen. Von diesen Tieren finden sie im Winter weniger. Deswegen legen sie sich Lager an. Sind diese aufgebraucht, ziehen die kleinen Tiere wieder los. Mindestens alle zehn Stunden müssen Maulwürfe etwas fressen.

Noch keine Kommentare