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Kinder-Kinotipp Der neue Hotzenplotz – echt witzig

Von Sara Décombe | 06.12.2022, 15:08 Uhr

Wer hat einen struppigen Bart, sieben Messer und einen Schlapphut mit drei prächtigen Federn? Richtig, der Räuber Hotzenplotz. Die Geschichte von Otfried Preußler ist jetzt neu verfilmt worden und startet am Donnerstag in den Kinos. Die neunjährige KiWi-Reporterin Sara hat ihn schon angeschaut und schreibt, was ihr daran gefällt.

In dem Film „Der Räuber Hotzenplotz“ geht es darum, dass die Kinder Seppel und Kasperl dem Räuber Hotzenplotz eine Falle stellen wollen, denn er hat der Großmutter ihre geliebte Kaffeemühle gestohlen. Der Plan der Jungs geht allerdings schief und sie werden selbst von dem Dieb geschnappt.

Was dann passiert, ist ziemlich spannend, denn es gibt noch einen weiteren Bösewicht, nämlich den Zauberer Petrosilius Zwackelmann. Der sieht ziemlich gruselig aus und hat eklig lange Fingernägel.

Ob der Wachtmeister Dimpfelmoser und die Wahrsagerin Frau Schlotterbeck den Kindern aus der Klemme helfen können, verrate ich nicht. Nur so viel: Es gibt auch eine Fee namens Armaryllis, die magische Fähigkeiten hat. Außerdem ist der Räuber Hotzenplotz nicht immer böse. Manchmal kann er sogar richtig lieb sein.

Wirklich toll und auffallend war, dass die Darsteller richtig gut geschauspielert haben. Das hat alles ganz natürlich gewirkt, und auch die Kinder fand ich in ihren Rollen als Seppel und Kasperl sehr überzeugend. Die Musik war auch gelungen und die Zeit ist wie im Flug vergangen.

Mein Fazit: Der Film ist sehr zu empfehlen, denn er ist nicht nur spannend, sondern auch sehr lustig. Gleich am Anfang fällt Wachtmeister Dimpfelmoser zum Beispiel wie ein Tollpatsch von einer Leiter und etwas später springt er nackt in einen See. Weil seine Klamotten geklaut werden, muss er sich als Busch verkleiden, um so ungesehen zurück zur Wache schleichen zu können. Echt witzig!

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