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Zeitung in der schule : Spaß an der Arbeit mit Schülern

Auch das gehört zu seinen Aufgaben: Michael Seidel (l.) spricht mit KiZ-Reporter Max Kresin
Auch das gehört zu seinen Aufgaben: Michael Seidel (l.) spricht mit KiZ-Reporter Max Kresin

Was ihm am Projekt “Zisch“ gefällt, verrät Chefredakteur Michael Seidel im Interview.

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19. März 2018, 11:01 Uhr

Seit vielen Jahren bietet das medienhaus:nord Jugendmedienprojekte an. Warum ihm das so wichtig ist, verrät Chefredakteur Michael Seidel im Interview.

Warum führen Sie das Projekt Zisch durch?
Weil uns die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen so viel Spaß macht. Weil sich wieder rund 320 Klassen mit 7000 Schülern für das Projekt angemeldet haben – das würden sie ja nicht, wenn es ihnen keinen Spaß machen würde. Und weil ich weiß, dass die Beschäftigung mit Zeitung den Wortschatz, das Ausdrucksvermögen und das Allgemeinwissen stärkt.
Was mögen Sie persönlich am Projekt am liebsten?
Die Diskussionen mit Lehrern und Projektverantwortlichen zum Auftakt der Aktion und an Projekttagen, weil sie mir ermöglichen, Medienkompetenz weiterzutragen. Zugleich erfahre ich von meinen Gesprächspartnern, welche Erwartung sie an die Zeitung, an Journalisten, an unsere vielfältigen Papier- und Digitalprodukte haben.
Warum sind in Zeiten von Fake News verlässliche Informationen besonders wichtig?
Weil das den Unterschied macht: Ob man ein souveräner Bürger ist mit eigenem Standpunkt, der auf geprüften und eingeordneten Fakten und den Werten der Aufklärung beruht. Und damit sind ausdrücklich alle Standpunkte von links oder grün bis nationalkonservativ gemeint. Oder ob man im Unterschied dazu steilen Verschwörungstheorien, autoritären Gesellschaftsentwürfen oder Weltuntergangsszenarien selbsternannter Anführer hinterher rennt.
Wie wird man eigentlich Chefredakteur und welche Aufgaben hat man dann?
Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder man bewirbt sich auf ausgeschriebene Stellen – was eher die Ausnahme ist. Oder man wird – auf Empfehlung eines Vermittlers oder weil man durch seine vorherige Arbeit auf sich aufmerksam gemacht hat – von den Herausgebern in diese Funktion berufen. Die Aufgabe besteht darin, die publizistische Linie zu definieren und durchzusetzen und zugleich die Redaktionsstrukturen, Arbeitsweisen und das Budget zu managen. Darüber hinaus repräsentiert der Chefredakteur den Verlag.

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