Schreibtipp Nr. 2 : Immer auf die Zeitform achten

Da kommen selbst Profis manchmal durcheinander

svz.de von
20. November 2014, 13:20 Uhr

Wer kennt es nicht?
Ein Thema brennt einem auf der Seele. Schnell will man die Gedanken niederschreiben. Dabei gerät oft eins durcheinander: die Zeit.

Am Anfang des Textes schreibt man noch in der Gegenwartsform und am Ende plötzlich in der Vergangenheitsform. Das kann leicht passieren und ist kein Drama - wenn man denn beim Korrekturlesen noch einmal besonders darauf achtet.

Kleiner Tipp: Seid mutig und schreibt eure Artikel auch mal in Präsens. Das lässt den Leser die Geschichte direkt miterleben und macht den Artikel lebendiger. Deshalb schreiben Redakteure oft lange Reportagen in der Gegenwartsform.
 

Beispiel:
Gegenwart: "Als Anna näher kommt, schnauft das Pferd ängstlich. Plötzlich rennt es davon."
Vergangenheit: "Als Anna näher kam, schnaufte das Pferd ängstlich. Plötzlich rannte es davon."

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