wismar : Unterricht mit Wow-Effekt

Drei, zwei, eins – los: Antje pumpt Luft in die Wasserrakete, um diese in den Himmel zu schicken.  Fotos: franziska sanyang
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Drei, zwei, eins – los: Antje pumpt Luft in die Wasserrakete, um diese in den Himmel zu schicken. Fotos: franziska sanyang

Lübzer Schüler basteln Wasserraketen im Phantechnikum Wismar und erkunden das Museum.

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15. Mai 2018, 11:31 Uhr

Mit einem lauten „Zzzzzisch“ stieg die Wasserrakete steil in den Himmel auf. „Wow“ und „cool“, riefen die Schüler begeistert durcheinander. Neben ihrer Freude hört man auch Stolz. Das haben wir selbst gebaut!

Gemeinsam mit Lehrerin Kerstin Springer besuchte die Klasse 6b der Schule am Neuen Teich in Lübz letzten Freitag das Phantechnikum in Wismar. Statt Mathe oder Deutsch stand „Wasserraketen bauen“ auf dem Stundenplan. „Wir wollen mit einfachen Wasser- und Luftexperimenten Lust auf Physik machen“, erzählte Museumspädagogin Josephine Hagelstein. Sie leitete den Workshop und half den Lübzer Schülern, die Raketen in der Museumswerkstatt anzufertigen.

Bevor die Mädchen und Jungen ihre eigene Raketen in die Luft steigen lassen konnten, wurde gebohrt, gesägt und geschmirgelt. „Die Schüler haben gerade das Thema Holzverarbeitung im Unterricht. Da passt das total gut“, freute sich Lehrerin Kerstin Springer. Für sie war der Tag im Phantechnikum eine gelungene Abwechslung zum Schulalltag. Ihre Klasse war in der letzten Zisch-Runde für diesen Workshop ausgelost worden, den das Phantechnikum gemeinsam mit der Initiative „Haus der kleinen Forscher“ anbietet. „Für meine Schüler wirklich eine tolle Chance“, so Springer. Gerade der praktische Teil habe ihr gut gefallen. „Meine Schüler brauchen immer etwas zu tun!“ Auch die Kinder hatten viel Spaß beim Workshop. „Es war spannend“, sagte der zwölfjährige Julian. „Ich freue mich jetzt noch total auf die Führung“, fügte Tobias (13) hinzu. Denn anschließend konnten die Sechstklässler das Museum bei einer interaktiven Führung erkunden und bei einer Rallye selbst auf Entdeckungstour gehen. Hier testeten sie zum Beispiel den Schweißtrainer oder standen in einer Riesenseifenblase. Ein Tag zum Ausprobieren und Staunen.

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