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Zisch - Zeitung in der Schule : Tanzen ist gefragt

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Der Mädchentreff in Gadebusch ist ein beliebter Treffpunkt – und nicht nur bei Mädels.

svz.de von
erstellt am 14.Dez.2015 | 12:00 Uhr

Seit 22 Jahren ist der Mädchentreff in Gadebusch Treffpunkt für viele Kinder. Ca. 200 Kinder und Jugendliche nehmen hier an den Angeboten teil. Aber wer hat den Mädchentreff eigentlich gegründet? Und warum? Um diese Fragen zu klären, hat Malin Hase vom Gymnasium Gadebusch sich mit Jutta Arendt, der Leiterin des Mädchentreffs, zum Interview getroffen.


Hallo Frau Arendt, wer hat den Mädchentreff eigentlich gegründet und warum?
Es gab Anfang der 90er-Jahre Projekte vom Demokratischen Frauenbund. Der Demokratische Frauenbund hatte erst ein Beratungsbüro. Später jedoch wurde das Büro geschlossen. Und die Frauen, die das Beratungsbüro leiteten, hatten dann die Idee, einen Mädchentreff zu gründen. Damals war Gleichstellung ein großes Thema und man dachte, dass die Mädchen da einige Defizite hatten, deshalb sollte es ein reiner Mädchentreff werden.
Und wer hat denn dabei geholfen, den Treff zu gründen?
Den Gedanken hatte Frau Dr. David, die sich schon vorher bei Projekten des Demokratischen Frauenbundes engagierte. Sie hat uns bei den Formalitäten geholfen, sodass wir den Mädchentreff verwirklichen konnten.
Wenn Sie jemanden nennen sollten, der sich besonders im Mädchentreff engagiert hat, wer würde Ihnen spontan einfallen?
Da gibt es sehr viele Leute. Ich denke an unseren Vereinsvorstand, an Herrn Seemann, Herrn Kleiber, Frau Leo, Frau Berent, unsere Projektleiter, die Nachhilfelehrer, und die Kurs- und AG-Leiter, die jede Woche einmal herkommen: Und noch ganz viele andere Leute, die da sind, wenn Hilfe gebraucht wird. Sonst würde man die ganze Arbeit gar nicht schaffen.
Welche Kurse gab es eigentlich in der Gründungszeit?
In der Gründungszeit gab es noch keine richtigen Kurse. Es wurde offene Mädchenarbeit angeboten. Der Treff war ab 13 Uhr offen und jeder konnte kommen.

Damals gab es noch keine Ganztagsschule und keine acht Stunden, deshalb war der Treff immer relativ voll. Wir haben mit den Mädchen gespielt, gebastelt, Handarbeit gemacht und manchmal auch gekocht. Erst später gab es richtige Kurse.
Und wie hat sich das Angebot im Laufe der Zeit verändert?
Es hat sich seitdem halt viel verändert. Es gab dann acht Stunden, Ganztagsangebote und deshalb haben wir dann entschieden, Kurse anzubieten, wie z.B. Tanzen, Bauchtanz oder Töpfern.
Was sind eigentlich so die beliebtesten Angebote des Mädchentreffs?
Tanzen ist sehr beliebt. Momentan gibt es neun Tanzkurse. Töpfern und Gitarre mögen auch viele, aber Tanzen ist natürlich besonders gefragt.
Wenn Sie in den Ruhestand gehen, wie wird es dann mit dem Mädchentreff weitergehen?
Das steht noch nicht fest.


von Malin Hase, Klasse 8a am Gymnasium Gadebusch

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