zur Navigation springen

K-Pop : Musik verbindet Nationen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Jette ist begeistert von koreanischer Popmusik. Durch ihre Leidenschaft hat sie Freunde auf der ganzen Welt gefunden.

von
erstellt am 18.Mai.2015 | 09:39 Uhr

Alles begann vor ein paar Jahren, als mir meine beste Freundin „K-Pop“ (koreanische Popmusik) vorstellte. Für Asien interessierte ich mich schon, seit ich denken kann, insbesondere aber für Südkorea.

Dann habe ich angefangen, koreanische Popmusik zu hören und durch die „Fandoms“ (Fan-Gemeinschaften) eine Menge neuer Leute aus Deutschland und der ganzen Welt kennengelernt. So wie andere Leute sich durch andere Gemeinsamkeiten kennenlernen, war es bei mir und den jüngeren, älteren und gleichaltrigen Korea- und Asienfans. Wir stehen alle ständig durch verschiedene soziale Netzwerke in Kontakt. Wir schicken uns zum Geburtstag Pakete und telefonieren, so oft es geht.

Natürlich kenne ich auch Südkoreaner. Was unsere Kommunikation manchmal schwer macht, sind die unterschiedlichen Sprachen, deshalb bringe ich mir seit etwa einem Jahr Koreanisch selbst bei. Auch zum einfachen Verstehen von koreanischen Shows, Serien, Filmen und natürlich der Musik wäre ein flüssiges Koreanisch einfach am besten. Neben der Schule versuche ich mit Hilfe von Wörterbüchern, Internetseiten und Freunden mir die Sprache beizubringen. Ich mache nicht nur dabei, sondern auch mit meinen Englischkenntnissen Fortschritte, da ich mich mit vielen Leuten unterhalte, die kein Deutsch sprechen.

Vor einiger Zeit erfuhr ich, dass es auch an meiner Schule einige Jugendliche gibt, die genau von der selben Musikrichtung und Asien angetan sind wie ich. Nun gehen wir regelmäßig zusammen zu „Suthimas Asienmarkt“ (Laden für asiatische Lebensmittel) und zum „Atom“ (ein Shop für Mangas, Anime, Comics usw.) in Schwerin.

Mit meinen besten Freunden besuche ich Freunde in Rostock, die genauso ticken wie wir. Wir unternehmen zusammen Dinge oder setzen uns einfach nur um einen freien Platz und hören Musik.

Vor etwa einem Jahr war ich dann endlich bei meinem ersten Konzert. Es war natürlich eine koreanische Gruppe und auch da lernte ich neue Leute kennen. Zu dem Konzert „Milkyway encore“ der sechsköpfigen Boy-Band „VIXX“, welches im Februar 2014 in Berlin stattfand, fuhr ich mit einer Freundin aus Österreich. Wir beide freundeten uns ebenfalls aufgrund unseres ausgefallenen Musikgeschmacks an. Dort lernten wir beide einige Mädchen kennen und verbrachten zusammen die Wartezeit vor der Halle, unterhielten uns unter anderem auch über andere Gruppen. Alle Fans waren total lieb zueinander und unterhielten sich ganz offen mit jedem.

Natürlich würde ich später gerne auch einmal nach Südkorea fliegen und dort für einige Wochen bleiben, da mich das Land, seine Kultur, die Menschen und vieles mehr sehr interessiert.

Durch diese ganzen Eindrücke bin ich mir nun sicher, dass ich später auf jeden Fall Englisch und Koreanistik studieren möchte. In dem Studium befasst man sich mit der Kultur, der Sprache und dem Land, was mich sehr interessiert. Und ich hoffe, dort ebenfalls Gleichaltrige zu treffen, die von Korea ebenso begeistert sind wie ich.

Jette Krüger, Klasse 9aG, GSZ Stralendorf

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen