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„Fuck ju Göthe” : Manche Leute muss man zu ihrem Glück zwingen...

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

svz.de von
erstellt am 23.Jan.2014 | 13:35 Uhr

Als uns unsere beiden Klassensprecher fragten, ob wir vor Weihnachten gern ins Kino fahren wollen, um „Fuck ju Göthe” zu sehen, war das Ergebnis eindeutig. Na klar, keine Frage, doch wer soll uns begleiten? Unsere Klassenlehrerin brauchte diesen Titel nur zu hören und als Englischlehrerin die Schreibweise zu sehen – schon sanken unsere Chancen. „Niveaulos!” und “So was Plattes“, war ihr Kommentar.

Aber unsere Überredungskünste muss man kennen, denn dann hätte man ahnen können, dass Gegenwehr zwecklos ist. Also ging es nach Parchim ins „Moviestar“. Und was sollen wir sagen? Unsere Lehrerin war begeistert! Alle Vorurteile beseitigt, beim Anschauen gemeinsam viel gelacht und uns amüsiert. Nach der Vorstellung erhielten wir ein riesiges zufriedenes „Dankeschön, Kids, dass ihr mich gezwungen habt, mitzukommen, sonst hätte ich was verpasst”. Geht doch! Auch Lehrer muss man manchmal zu ihrem Glück zwingen. Wir haben es geschafft!

Im Übrigen – ein total sehenswerter Film, der viele auch ernste Dinge anspricht und diese super lustig verpackt. Inzwischen brodelt die Gerüchteküche – Teil zwei sei in Arbeit. Genial! Da wird uns wahrscheinlich unsere Klassenlehrerin ins Kino „zwingen”. Warten wir es ab.
         

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