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Basketball : Körperlos und schnell

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Was macht Basketball so besonders, dass allein in Deutschland viele davon begeistert davon sind?

Basketball ist ein körperloser Sport. Das heißt, im Gegensatz zu Fußball, Handball oder Rugby darf der eigene Körper die anderen Spieler nicht behindern. Es geht vor allem um intelligentes, schnelles Zusammenspiel des Teams. Immer mehr Vereine in Deutschland bieten Basketball auch für Jugendliche an. So auch der TuS Lübeck 93, bei dem ich selber spiele.

Der stellvertretende Trainer unseres Teams, Reinhold Schrader, übernimmt bereits seit 1954 ehrenamtliche Vorstandsrollen und arbeitet als Trainer für Turnen, Volleyball, Handball und natürlich Basketball beim TuS. Ich durfte ihn zum Team und den Spielern der jetzigen U14 interviewen.

Den TuS Lübeck gibt es schon seit 1893. Seit wann gehört auch Basketball zu den Sportarten, die der TuS anbietet?
Reinhold Schrader: Über 20 Sportarten werden im TuS angeboten. Basketball gibt es seit 1981. Schon damals habe ich die Jugend für diesen Sport motiviert.

Wann und unter welchen Umständen wurde die jetzige U14, in der auch ich spiele, gegründet?
Der Anstoß kam 2010 von Ole und Lennart, die ihre Großväter animierten, eine neue Minimannschaft zu trainieren.

Wodurch zeichnet sich Basketball als Sportart aus?
Durch körperloses, sehr faires und schnelles Spielen im Team, das Konzentration, Mitdenken und viel Training erfordert.

Schafft es denn auch die Mannschaft, diese Kriterien zu erfüllen?
Sie ist auf dem besten Wege.

Gibt es in der Mannschaft Spieler, die durch besondere Entwicklung oder spielerische Leistungen hervorstechen und im Gegensatz Spieler, die noch mehr tun müssen?
Drei Spieler des Jahrganges 2003 sind auf dem Sprung, in die Landesauswahl. Spieler, die jetzt mit dem Basketball beginnen, werden durch regelmäßiges Training auch auf ein höheres Niveau kommen.

Welche Eigenschaften sollte ein guter Spieler denn besitzen?
Teamfähigkeit und Aufnahmebereitschaft, um die Grundvoraussetzungen Dribbeln, Passen und Treffen schnell zu erlenen. Dabei ist besonders wichtig, ein Auge für die Mitspieler zu haben.

Sind sie insgesamt zufrieden mit dem Team oder wo liegen noch Reserven?
Die Trainer sind sehr zufrieden, zumal unser Team im Schnitt sehr viel jünger als unsere Gegner ist und sich trotz erheblicher Größennachteile durch trickreiches und schnelles Pass-Spiel auszeichnet.

Im Vergleich mit anderen Mannschaften der Liga: Wo stehen wir und was machen andere Teams vielleicht noch besser?
In unserer SH-Liga belegt das Team einen guten zweiten
Platz, mehr als wir erwartet haben.

Fynn Oldenburg, Klasse 8, Gymnasium Gadebusch

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