Zisch : Hier lernen Profis

Mit Spaß dabei:  Joana Otto (l.) und Sabrina Teske bastelten ein Zeitungskleid.
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Mit Spaß dabei: Joana Otto (l.) und Sabrina Teske bastelten ein Zeitungskleid.

Angehende Erzieher wollen Kindern das Zeitungslesen näher bringen

svz.de von
10. November 2014, 17:03 Uhr

Eigentlich müsste man es in diesem Fall nicht „zikita“ oder „zisch“ nennen, sondern „zibsch“ – Schule in der Berufsschule. Zum ersten Mal in der Geschichte unserer Zeitung besuchten wir mit unseren Zeitungsprojekten nämlich die Berufliche Schule für Gesundheit und Sozialwesen in Schwerin.

In den so genannten Erzieherklassen lernen angehende Sozialpädagogen alles über die Erziehung und Förderung von Kindern und Jugendlichen. Später arbeiten sie zum Beispiel als Kindergärtner oder Pädagoge in Jugendeinrichtungen. Ein wichtiger Schwerpunkt dieser Arbeit ist der richtige Umgang mit Medien, also Zeitung, Fernsehen, Radio, Internet und Co. Denn heutzutage wächst jedes Kind mit diesen Medien auf.

„Die Projekte ‚zisch‘ und ‚zikita‘ passen perfekt in unseren Lehrplan. Da bietet es sich doch an, dass wir zusammen arbeiten“, findet Berufsschullehrer Egbert Buchberger. Sowohl „zisch“ als auch „zikita“ (Zeitung in der Kita) sollen Kindern und Jugendlichen Lust auf Medien, auf Lesen und Schreiben machen. Letzte Woche also besuchten wir die Berufsschule für das Zisch-Projekt der etwas anderen Art.

Wie können Kleinkinder spielerisch durch „zikita“ lernen, wozu eine Zeitung gut ist? Und wie können Lehrer das Projekt „zisch“ sinnvoll in den Unterricht einbauen? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigten sich die Berufsschüler. Dabei entwickelten sie sogar eigene Projektideen für Vorschulkinder. Denn auch Erzieher müssen schließlich erst einmal lernen.

So überlegten sich Joana Otto und Sabrina Teske, beide aus Schwerin, mit ihrer Gruppe wie sie die Fingerfertigkeiten von Vorschulkindern fördern könnten. „Wir würden mit den Kleinen zusammen ein Zeitungskleid basteln. Dabei lernen sie den Umgang mit Schere und Kleber“, erklärt Joana Otto. Andere Gruppen überlegten sich kleine Lese- oder Schreibübungen. Da mussten sogar wir staunen, was man alles mit Zeitungen machen kann.

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