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Natur : Heimische Tiere in unserer Stadt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Lara lebt am Waldrand und beobachtet dort einen kleinen Igel.

svz.de von
erstellt am 25.Mai.2015 | 15:45 Uhr

Schwerin ist eine sehr schöne Stadt mit vielen Seen, Wäldern und einer vielfältigen Tierwelt. Viele nennen sie auch ,,die grüne Stadt.“

Häufig findet man im Stadtinnern Meisen, Spatzen, Raben, Krähen, Schwäne und Tauben. Es gibt auch viele Igel, Hasen, Kaninchen, Marder und sogar Rehe in den Stadtanlagen. Ab und zu können die Besucher Libellen und farbenfrohe Schmetterlinge betrachten. Auch Frösche, Kröten, Eidechsen, Ringelnattern und Blindschleichen trifft man an. In den Seen sind Hechte, Zander und Barsche zu Hause.

Ich wohne am Waldrand und mit mir ein lustiger Geselle, den ich oft beobachten kann. Es ist der Igel, der im Frühjahr aus seinen Winterschlaf erwacht. Dann wird er wieder nachts umher tippeln und Insekten, Schnecken und Mäuse fressen. So ein Igel wiegt zwischen 800 bis 1500 Gramm. Die Hauptfortpflanzungszeit ist von Juni bis August. Der Igel ist ein Nesthocker und wird etwa 40 Tage lang gesäugt. Erst nach zwei Wochen öffnet das Jungtier die Augen und Ohren.

Ein Igel hat 6000 bis 8000 Stacheln. Wenn Gefahr droht, rollt der Igel sich zu einer Stachelkugel zusammen, die ihn vor seinen Feinden, z.B. dem Fuchs, schützt. Jedoch müssen wir Menschen auch dieses Tier schützen. Da der Igel mit Vorliebe Schnecken frisst, sollte man kein Schneckengift im Garten verwenden. Die Gärtner könnten auch kleine Laubhaufen in Gartenecken liegen lassen, damit schafft man ihm einen guten Unterschlupf. Im Herbst frisst der Igel auch am Tag, damit er Fettreserven für den Winterschlaf hat.

Schwierig wird es, wenn unsere Haustiere auf Wildtiere treffen. Was können wir tun, damit die Menschen, die Haus- und die Wildtiere gut miteinander leben können? Wir sollten die Reviere der Wildtiere belassen, wenn nicht sogar vergrößern. Auf keinen Fall sollten die Bewohner alles zubauen oder ihre Haustiere aussetzen. Die Besucher wie auch Einwohner Schwerins sollten unbedingt keine Wildtiere füttern, jagen oder beunruhigen.

Auch sollte man kein Wild- tier anfassen, selbst wenn es verletzt ist! Am besten verständigt man in diesem Fall die Polizei, den Zoo oder den Stadtjäger. Für die Wildtiere, aber besonders für meinen Igel am Waldrand, wünsche ich mir, dass alle die Natur respektieren und auf ihre Umwelt achten, damit die vielen Seen, Wälder und die Tierwelt gut erhalten bleiben.

 

Lara Jenett, Klasse 7b, Neumühler Schule

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