Wenn Computerspiele süchtig machen : Eine bunte Welt im Netz

Kommen Jugendliche nicht mehr vom Computerspiel los, sollten Eltern rechtzeitig Hilfe suchen.
Kommen Jugendliche nicht mehr vom Computerspiel los, sollten Eltern rechtzeitig Hilfe suchen.

Mit diesem Thema haben sich Crivitzer Gymnasiasten beschäftigt.

svz.de von
13. Mai 2019, 15:30 Uhr

Computerspiele sind für jede Altersgruppe geeignet. Man taucht in eine bunte Welt ein, voller Abenteuer und Spaß. Manche Menschen nutzen die Computerspiele auch als Ausgleich zum Stress.

Spielsucht durch Handy oder Konsole

Die Personen, die meinen, dass sie ihre Probleme und ihren Stress durch die Computerspiele bewältigen können, geraten oft in die Spielsucht. Dabei ist es egal, ob man auf dem Handy oder auf der Konsole spielt, überall kann man süchtig werden.

Hormon sorgt für Glücksgefühle

Das Gehirn schüttet ein Hormon aus, das für Glücksgefühle sorgt. Nachdem der Körper dieses verstanden hat, dass man sich so vor den Problemen verstecken kann, möchte er mehr haben. Wenn man das über einen längeren Zeitraum hinzieht, führt das zu der Sucht!

Glücksgefühle können aber auch durch Hausarbeit, Hausaufgaben oder durch Sport ausgelöst werden. Da man aber bei Computerspielen schneller einen Fortschritt erzielen kann, als bei körperlicher Anstrengung, wird man schneller von Computerspielen süchtig. Hinzu kommt, dass die elektronischen Geräte durch die Sucht wichtiger werden und die Familie in den Hintergrund gerät. Ganz gefährlich ist es auch, wenn man für ein Computerspiel Geld ausgeben muss, um weiter zu kommen. Ein- oder zweimal geht das noch, aber irgendwann gibt man fast jeden Tag Geld für diese Spiele aus.

Folge der Spielsucht: Verlust der Kontrolle über die Finanzen

Aus diesem Grund verlieren die Süchtigen nach einem gewissen Zeitraum leider auch die Kontrolle über ihre Finanzen. Bei manchen geht es sogar so weit, dass sie dadurch ihre Arbeitsstelle und somit auch ihr geregeltes Einkommen verlieren.

Dieser Verlust kann wiederum dazu führen, dass diese Personen sich noch mehr hinter ihrer Sucht verstecken und dadurch den Kontakt zu ihrer Außenwelt, zum Beispiel zu Freunden, verlieren.

Um diese Sucht zu bekämpfen, müssen diese Personen sich erstmal eingestehen, dass sie süchtig sind und die meisten benötigen dann professionelle Hilfe, zum Beispiel in Form einer Suchtberatung.

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