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Für eine bessere Umwelt : Aus für Plastikstrohhalme!

Plastikverbot ab 2021
Plastikverbot ab 2021

Gadebuscher Schüler findet das beschlossene Verbot „vernünftig“

svz.de von
08. April 2019, 15:00 Uhr

Strohhalme, Wattestäbchen, Plastikbesteck und Co: Ab 2021 ist der Verkauf dieser Wegwerfprodukte aus Kunststoff verboten. Das EU-Parlament hat ein umfassendes Plastikverbot beschlossen. Das klingt nach Schikane, ist aber durch und durch vernünftig, findet ein Gadebuscher Schüler.

Jährlich werden rund 36 Milliarden Einwegstrohhalme benutzt

Allein innerhalb der EU werden laut einer Studie der internationalen Umweltschutzorganisation „Seas at Risk“ jährlich rund 36 Milliarden Einwegstrohhalme benutzt und weggeworfen. Längst landen nicht mehr alle dieser Trinkröhrchen in der Müllverbrennungsanlage, sondern immer häufiger in den Meeren und dadurch an deutschen Stränden. Von den geschätzt 12,7 Millionen Tonnen Kunststoffmüll, die weltweit jährlich in unsere Meere gelangen, machen Plastikstrohhalme zwar nur einen kleinen Teil aus, aber dieser lässt sich leicht vermeiden. Auch ohne Halm werden wir nicht verdursten. Wer trotzdem nicht ohne will, kann alternativ Glasstrohhalme benutzen.

Alternativen sind sehr kostspielig

Mit dem Verbot kommt es aber zu einem Problem: Die Alternativen sind sehr kostspielig beziehungsweise gibt es noch nicht. Deswegen sollten wir gespannt sein, was weitere Schritte für eine bessere Umwelt sind und eine umweltfreundlichere Alternative für Plastik finden.

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