Europawoche : Per Crashkurs: Reise zum Nachbarn

Voll bei der Sache: Die  Schülerinnen der 9.1 freuten sich über die Abwechslung und wünschen sich in Zukunft mehr Worktshops.
1 von 2
Voll bei der Sache: Die Schülerinnen der 9.1 freuten sich über die Abwechslung und wünschen sich in Zukunft mehr Worktshops.

von
23. Mai 2013, 10:54 Uhr

Wittenberge | Im Rahmen der Europawoche organisierte Frau Kwade, die Politiklehrerin der 9.1, unter der Leitung von Pauline Kleiner einen Polnischen Crashkurs. Frau Kleiner lebt seit diesem Jahr schon ganze 10 Jahre in Deutschland. Im Auftrag der polnischen Botschaft besucht sie 35 Schulen in Brandenburg. Je nach Schulform wählt sie die Schwere des Crashkurses aus. Zu Beginn lernten die Schüler einen small Talk auf Polnisch, der die Begrüßung, die Frage nach dem Wohlempfinden und die Verabschiedung beinhaltete. Das neue Wissen wurde dann mit einem Ballspiel gefestigt. Derjenige der den Ball gefangen hat, musste " Jestem …" sagen. Dies bedeutet soviel wie " Ich heiße ….". Danach musste der Ball mit der Frage " Jak sie nazywasz", auf Deutsch " Wie heißt du?" weitergeworfen werden.

Dann waren die geografischen Kenntnisse der 9 Klässler gefragt. In 5er Gruppen mussten sie den Umriss Polens aufzeichnen. Eine Gruppe war ganz dicht am Original und bekam zur Belohnung ein kleines Buch geschenkt. Frau Kleiner zeigte Bilder aus polnischen Städten, die die Schüler dann erraten mussten. Dies meisterten sie sehr souverän, da ein Großteil bereits in Polen war. Darunter waren u.a. die bekannten Städte Krakau und Warschau, obwohl noch kein Schüler in Warschau war erkannten doch ein paar Schüler die Stadt. Später wurde ein deutsch-polnisches Memory mit Redewendungen in den Gruppen gespielt. Die gebürtige Polin stellte der Klasse drei Zungenbrecher auf Polnisch vor. Nach anfänglichen zögern der Klasse machte Frau Kwade den Anfang. Nachdem sie dies mit Bravur meisterte, versuchte sich auch der Schüler Niklas Fester daran.

In einem weiteren Quiz wurden die Flagge, die Einwohnerzahl und der Präsident vorgestellt. Besonders gut fanden wir, dass die Schülerinnen und Schüler das alt bekannte Geburtstagslied auf Polnisch beigebracht bekamen. Nach der verdienten Pause wurde der polnisch- deutsche Film " Winterkind" gezeigt.

Im Gespräch mit Paulina Kleiner haben wir erfahren, dass sie in Warschau geboren und aufgewachsen ist. Auf die Frage was ihr besonders viel Freude in ihrem Beruf macht antwortete sie: " Die Arbeit mit Jugendlichen macht mir immer sehr viel Spaß. Es ist immer was los und laut. Außerdem besteht bei ihnen ein großes Interesse. "

Wir fanden es sehr interessant und lehrreich, was Frau Kleiner den Schülern der 9.1 unsere Schule erzählte. Es wäre schön, wenn so eine Art von Workshop öfters bei uns an der Schule stattfinden würde.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen