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Buch : Mobbing ist ein Thema

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

svz.de von
erstellt am 23.Jan.2014 | 02:44 Uhr

In dem Buch „Nennt mich nicht Ismael“, das am 9. Januar auf der Zisch-Seite rezensiert wurde, geht es um Mobbing an Schulen. Der Gymnasiast Drago Lozovic nimmt zu diesem Thema Stellung.

Ich möchte mich zu der Aussage, Mobbing sei ein Thema, das nur im Buch „Nennt mich nicht Ismael“ eine Rolle spielt, äußern.

Ich bin der Meinung, dass Mobbing heutzutage im alltäglichen Leben eine große Rolle spielt, zum Beispiel in Schulen. Nicht nur in Groß-, auch in Kleinstädten werden Schüler wegen ihres Aussehens oder auch wegen ihrer nicht ausreichenden Leistungen aufgezogen oder gehänselt, wie man es so oft im Radio hört, im Fernsehen sieht oder selbst schon in so einem Konflikt verwickelt war. Es ist normal, dass Jugendliche sich untereinander anstacheln, doch es bleibt nicht immer dabei, es kommt sogar so weit, dass die betroffenen Schüler nicht mehr die Schule besuchen wollen oder sogar suizidgefährdet sind.

Meine Meinung ist, dass besonders die Lehrer ein Auge auf die „Opfer“ werfen sollen, damit es weniger Streitigkeiten unter Schülern gibt. Man soll gern in die Schule gehen und nicht Angst davor haben. Auch die Seele des Betroffenen kann erheblichen Schaden davon tragen. Ich glaube auch, dass die „Mobber“ gar nicht wissen, was sie anrichten, weil sie vielleicht selbst noch nicht in so einer Situation gewesen sind. Oder sie waren in so einer Situation und wollen sich damit rächen und die Wut, die sie innerlich aufgebaut haben, an anderen auslassen.

Bevor man anderen Menschen seelischen oder körperlichen Schaden zufügt, sollte man Alternativen suchen, wie Sport oder Yoga. Es würde auch helfen, sich Sozialarbeitern oder Seelsorgern anzuvertrauen, bei denen man dann auch mal ordentlich Frust ablassen kann.

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