Fussball : Lok beendet Veritas-Serie

Auch Veritas-Stürmer Sebastian Gückel (M.) hatte gegen die Lok-Abwehr einen schweren Stand.
Auch Veritas-Stürmer Sebastian Gückel (M.) hatte gegen die Lok-Abwehr einen schweren Stand.

Fußball-Landesklasse: Spitzenreiter Veritas Wittenberge-Breese kassiert 1:2-Heimniederlage gegen Brandenburg

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30. März 2014, 11:57 Uhr

13 Spiele in Folge blieben die Kicker vom FSV Veritas Wittenberge-Breese ohne Niederlage. Mit 1:2 (0:1) im heimischen Thälmann-Stadion gegen den SV Lok Brandenburg riss die Erfolgsserie des Tabellenführers am Sonnabend abrupt. Trotz der ersten Heimpleite blieb der Abstand auf Verfolger BSC Rathenow bei sieben Punkten, da die Heinrich-Schützlinge beim SV Falkensee-Finkenkrug II ebenfalls eine Niederlage (0:1) einstecken mussten.

„Ausgerechnet Brandenburg“, werden sich viele der 240 Zuschauer nach dem Abpfiff gedacht haben. Denn der Aufsteiger war es, der Veritas mit dem 0:4 im Hinspiel die bis dato einzige Saisonniederlage beigebracht hatte. „Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gezeigt, sind mit der Spielweise von Lok aber nicht zurecht gekommen“, meinte Jens Bartkowiak, Co-Trainer bei Veritas, nach den 90 temporeichen Minuten und fügte hinzu: „Diese Niederlage wirft uns sicher nicht um. Daraus können die jungen Spieler nur lernen.“

Wer weiß wie die Partie ausgegangen wäre, wenn Lok-Keeper Justin Mertens in der 8. Minute bei Norman Hurlbrinks Versuch nicht noch die Fußspitze an den Ball bekommen hätte. Viel mehr ließen die robust und körperbetont zu Werke gehenden Gäste im ersten Abschnitt aber auch nicht zu. Stattdessen nutzte Lok in der 44. Minute nach einem Stellungsfehler von Michael Tosin die einzig echte Möglichkeit zum 0:1 durch Alexander Mertens (44.)

In der zweiten Hälfte drängte Veritas auf den Ausgleich und hatte durch Martin Gehrke (49., 53.), Jonas Gehrke (57.) und Sebastian Gückel (60.) gute Gelegenheiten dazu. Allerdings mussten die Elbestädter gegen die auf Konter lauernden Gäste auf der Hut sein. Zweimal verhinderte Keeper Martin Marx in direkten Duellen gegen die Lok-Angreifer einen höheren Rückstand. Beim 0:2 (73.) durch Daniel Mahlow war Marx aber machtlos. Hoffnung keimte noch einmal auf, als Loks Marko Radon einen Hurlbrink-Freistoß ins eigene Netz bugsierte (78.). Und nur eine Minute später verhinderte die Torlatte das zweite Brandenburger Eigentor durch Erik Weber. Trotz aller Bemühungen der Gastgeber blieb es beim 1:2.



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