Interview : Wenn es knallt und zischt

Feuerwerk mögen viele Menschen.
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Feuerwerk mögen viele Menschen.

Mia-Sophies Papa findet Feuerwerk super. Sie hat ihn zu seiner Leidenschaft interviewt.

svz.de von
18. Mai 2018, 11:18 Uhr

„Feuerwerk, Feuerwerk, Feuerwerk“ – so denken Ralf Freitag, Martin Greiffenberg und Sebastian Möhrer. Zusammen sind sie „Die durchgeknallten Drei“. Mein Papa ist Ralf Freitag und ich habe ihn dazu befragt, was sie machen:

Wer von euch hatte die Idee, „Die durchgeknallten Drei“ zu gründen?

Ralf Freitag: Das war ich.

Wann habt ihr die Gruppe gegründet und warum?

Das war Anfang des Jahres 2015. Der Grund: Wir wollen Feuerwerk machen und verkaufen. Wir zünden Feuerwerke für runde Geburtstage, Hochzeiten, Firmenjubiläen oder andere Feierlichkeiten.

Und warum habt ihr euch „Die durchgeknallten Drei“ genannt?

Zum einen sind wir drei Personen und es knallt beim Feuerwerk immer. Außerdem sind wir auch ein bisschen verrückt. Deshalb war der Name optimal.

Kannst du dir noch ein Leben ohne Feuerwerk vorstellen?

Natürlich nicht! Es macht viel zu viel Spaß.

Ich stelle mir vor, ihr schießt eine Rakete in den Himmel. Ist es das, was ihr macht?

Nein, wir verkaufen unter anderem auch Raketen, aber Raketen machen in Deutschland nur noch 20 Prozent des Umsatzes aus. Immer mehr wird Verbundfeuerwerk gekauft, das heißt, einmal anzünden und mehrere Batterien werden nach und nach abgestoßen.

Wenn wir Feuerwerk für einen Kunden schießen, dann wird elektrisch mit einer Fernbedienung gezündet. Als Pyrotechniker fast keine Raketen, da diese schwer zu kontrollieren sind. Das ist zu gefährlich.

Mia-Sophie Freitag, Klasse 6b, Schule am Ruhner Berg in Marnitz

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