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Mit der Wasserkuh auf Du und Du

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erstellt am 21.Nov.2013 | 09:39 Uhr

Parchim | "Bei der Feuerwehr gibt es eine Wasserkuh?", das konnten sich die Mädchen und Jungen aus der 4b der Goethe-Grundschule in Parchim nun wirklich nicht vorstellen. Doch bereits kurze Zeit später standen sie direkt vor ihr, denn die Viertklässler hatten im Unterricht das Thema "Feuer und Flamme" und besuchten deshalb am Mittwoch, den 30. Oktober, die Freiwillige Feuerwehr Parchim.

Zuerst wusste niemand, wo der Eingang war. Doch zum Glück konnten Pascal und Colin, die Mitglieder in der Jugendwehr sind, den richtigen Weg zeigen. Jugendwart Karl-Heinz Sauerbaum erwartete die Kinder bereits am Eingang. Gemeinsam mit ihm ging es in den Schulungsraum, wo der Jugendwart viele Fragen beantwortete und gemeinsam füllten die Viertklässler mit ihm die Arbeitsblätter zu Aufgaben und Ausrüstung der Feuerwehr aus.

Danach gingen die Schüler in die große Fahrzeughalle. Dort nahmen sie die Autos genau unter die Lupe, z.B. das TLF (Tanklöschfahrzeug), außerdem das Chefauto sowie die 27,5 Meter hohe Drehleiter und natürlich das Großtankfahrzeug mit dem Spitznamen Wasserkuh.

"Wenn ich das nächste Mal die Sirene höre, denke ich sofort an: Wasser marsch!", meinte Theo beeindruckt. Nach einer kurzen Pause, in der sich alle gestärkt und ausgetobt hatten, gab es eine Überraschung: Als Abschluss dieses Tages hatten der Jugendwart Karl-Heinz Sauerbaum und der Feuerwehrkamerad Walter Liebrecht etwas Besonderes vorbereitet. Jedes Kind durfte mit einer angefeuchteten Wolldecke ein echtes Feuer ersticken. Alwin, Lola und Ansgar waren erst unsicher und hatten großen Respekt vor dem Feuer. Von ihren Klassenkameraden wurden sie aber schnell überzeugt, es doch auszuprobieren, denn: "Wenn es wirklich brennt, könnt ihr auch nicht sagen, dass ihr das nicht wollt!" So waren die Mädchen und Jungen echt stolz, nachdem sie das Feuer unter den wachsamen und fachkundigen Augen von Walter Liebrecht erstickt hatten. Zum Schluss bedankten sich die Mädchen und Jungen der 4b bei den beiden Feuerwehrmännern für einen tollen Tag, der viel zu schnell verging.

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