Extremsport : Keine Angst vor gewagten Sprüngen

Atemberaubende Sprünge beim Freestyle Motocross in Lübtheen.
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Atemberaubende Sprünge beim Freestyle Motocross in Lübtheen.

Interview mit dem Nachwuchs-Motocross-Freestyler Luc Ackermann

svz.de von
30. März 2014, 22:58 Uhr

Beim Freestyle Motocross in Lübtheen lernte Julia Heidebruch den Nachwuchs-Motocross-Freestyler Luc Ackermann kennen. „Weil es mich interessiert, wie sein Leben so ist, habe ich ein Interview mit ihm geführt“, berichtet die Schülerin. Darin verrät der 16-Jährige aus Thüringen auch, wie er zu seiner außergewöhnlichen Leidenschaft gekommen ist.


Seit wann fährst Du schon Motocross?
Luc Ackermann: Seit ich drei Jahre alt bin fahre ich schon Motorrad.
Wie kamst Du zum Motocross-Freestyle?
Ich bin durch meinen Bruder dazu gekommen. Er ist damals schon Motocross gefahren. Als der Sport nach Europa gekommen ist, hat er damit angefangen und ich bin sozusagen in den Sport hineingewachsen.
Auf welchen Preis bist Du besonders stolz?
Ich bin darauf stolz, dass ich der Jüngste bin, der mit zwölf Jahren einen Backflip gesprungen ist.
Was war Dein schönstes Erlebnis?
Das schönste war, dass ich beim Nitro Circus mitfahren durfte.
Was war die schlimmste Verletzung, die Du Dir zugezogen hast?
Als ich gleichzeitig einen Kreuzbandriss und den Zeh gebrochen hatte.
Bist du sehr aufgeregt,wenn Du auf großen Events bist?
Eigentlich nicht mehr, nur die Nervosität nimmt meist erst in den letzten paar Minuten zu.
Hast Du eigentlich Angst vor manchen Sprüngen?
Angst darf man nicht wirklich vor Sprüngen haben, sonst geht es schief. Ich habe eher Respekt davor.
Was hält Deine Familie von der Sportart, die Du machst?
Meine ganze Familie steht voll hinter mir und meinem Bruder und sie helfen uns bei allen Dingen, bei denen sie uns helfen können.
Wirst Du oft auf der Straße erkannt und nach einem Bild oder Autogramm gefragt?
Nein, ab und zu mal, aber nicht sehr oft. Es ist aber immer wieder schön, wenn mich Fans mal ansprechen.
Wie oft trainierst Du und wo?
Ich trainiere bei mir in Niederdorla, wenn das Wetter gut ist jeden Tag zwischen zwei und fünf Stunden.
Was nimmst Du Dir für 2014 vor?
Ich will mindestens unter Platz 6 in der Europameisterschaft fahren.

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