Für Taifunopfer : Eldetalschüler organiseren Basar

Besonders beliebt waren bei den Schülern die Schokofrüchte und Würstchen.   Fast 100 Euro brauchte der Basar ein.
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Besonders beliebt waren bei den Schülern die Schokofrüchte und Würstchen. Fast 100 Euro brauchte der Basar ein.

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28. Dezember 2013, 17:27 Uhr

Durch das Fernsehen, das Lesen der SVZ im Rahmen des Zisch-Projektes und durch Gespräche mit unseren Familien, haben wir Schüler der Klasse 7b der Eldetalschule Domsühl von den Flutopfern auf den Philippinen erfahren. Als unsere Klassenleiterin mit uns über die schlimmen Folgen dieser Naturkatastrophe sprach, läuteten sofort unsere Alarmglocken: „Stopp! Hier müssen wir was tun!“

Gedacht, getan – wir organisierten einen Verkaufsbasar, um einen Teil der Einnahmen für die Taifunopfer zu spenden. Alle Schüler unserer Klasse waren von dieser Idee begeistert und erklärten sich bereit, diese Aktion zu starten. Mit Unterstützung unserer Eltern, Großeltern und Geschwister, ging es an die Zubereitung leckerer Sachen wie z. B. Kuchenlollies mit Schokoguss, Schokofrüchte, Muffins und verschiedener Kuchen. Uns allen bereitete das viel Freude. Bei diesen Vorbereitungen hatten wir immer wieder die schrecklichen Bilder der armen Menschen auf den Philippinen vor Augen. Bald ist Weihnachten – das Fest, an dem bei uns in den Familien Ruhe einkehrt, unsere Augen und Herzen unterm Weihnachtsbaum strahlen werden, weil die Geschenke immer größer und wahrscheinlich auch teurer werden... Doch wie mag es den Kindern dort gehen? Haben sie überhaupt eine glückliche Minute zu Weihnachten? Viele Kinder haben alles verloren- sogar ihre Eltern und Geschwister! Wie traurig muss das sein! Diese und andere Fragen gingen uns durch den Kopf.

Unser Klassensprecher Nico Löschmann brachte die Dringlichkeit unserer Aktion auf den Punkt: „Hier müssen wir unbedingt Hilfe leisten. Menschen, die in Not geraten sind, brauchen unsere Unterstützung!” Am 28. November war es dann soweit. Wir eröffneten unseren Stand mit den Leckereien – sogar knackige Würstchen fehlten nicht. Toll, dass so viele Schüler unserer Schule ihr Portmonee nicht vergessen hatten und ihre Taler rollen ließen.

Besonders beliebt und daher rasch vergriffen waren die Schokofrüchte und Würstchen (als Tipp für alle Basarfans). Nur wenige Kuchenstückchen blieben übrig. Da wir aber gute Esser sind, schmeckte uns der Rest selbst. Nachdem alles verzehrt war, zählten wir unsere Einnahmen: Man lese und staune – so wie wir es taten- fast 100 Euro klingelten in der Kasse! Wir waren uns alle sofort einig: 50 Euro werden für die Flutopfer gespendet, den übrigen Betrag zahlen wir auf unser Klassenkonto ein, wollen wir doch in zwei bis drei Jahren auf große Abschlussfahrt gehen.


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