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Hagenow : Der Stör: ein bedrohter Fisch aus der Dinozeit

Xaver Juhr (l.) und sein Bruder sind Angelfans.
Xaver Juhr (l.) und sein Bruder sind Angelfans.

Xaver Juhr und Arian Beganovic sind Angelfans. Sie klären über den Stör auf.

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05. Dezember 2018, 12:45 Uhr

Der Stör ist ein Knochenfisch. Sein lateinischer Name lautet Acipenseridae. Er lebt auf dem Grund von Flüssen und Seen. Es gibt den Stör in 27 verschiedenen Arten und in 25 Ländern, jedoch nur auf der Nordhalbkugel. Die Störe leben im Süß- und im Salzwasser, wobei einige Arten reine Süßwasserfische sind.

Variationen im Aussehen

Das Aussehen der Störe variiert in der Farbe zwischen hellbraun, grau oder schwarz. Ein Stör kann bis zu sechs Meter lang und bis zu 1500 Kilogramm schwer werden. Mit einer Länge von 7,2 Metern und einem Gewicht von 1571 Kilogramm ist der Belugastör der bislang größte Stör.

Eins der ältesten Wirbeltiere der Welt

Die kleinste Art, der Amu-Darja-Schaufelstör, erreicht nur eine Länge von 27,5 Zentimetern. Störe ernähren sich von Weich- und Krebstieren, Würmern und kleinen Fischen. Sie können bis zu 100 Jahre alt werden. Da es schon Störe gab als die Dinosaurier lebten, gehören die Störe zu den ältesten Wirbeltieren der Welt. Die Weibchen legen zwischen 200 000 und sechs Millionen Eier ab. Diese Fischeier gelten als Delikatesse und sind als Kaviar bekannt. Da zu viele Störe gefangen werden, um Kaviar zu gewinnen, sind alle Störe vom Aussterben bedroht. Für einen Angler ist es nicht ganz leicht einen Stör zu fangen. Er hat aber einen sehr interessanten Körper und schmeckt äußerst lecker.
 

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