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Schlagsdorf : Den Bienen ganz nah

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

In einer Arbeitsgemeinschaft an der Schule Schlagsdorf lernen Mädchen und Jungen den Umgang mit den Insekten

svz.de von
erstellt am 25.Mai.2014 | 22:00 Uhr

Seit drei Jahren sind an der Schule Schlagsdorf Bienen und seit drei Jahren gibt es eine Bienen-AG. Die AG wird geleitet von Biologielehrerin Ute von Holly-Wramp. Sie zeigt und erklärt den Schülern viel.

Das Highlight war bis jetzt das Ausschwärmen der Bienen. Die Bienen flogen eine Weile herum und setzten sich dann an einen hohen Ast. Sie bildeten eine Traube, in der die Königin (Weisel) saß und hielten sich ganz fest aneinander, um die Königin zu schützen und zu wärmen. Der Grund dafür ist, dass sich die alte Königen „denkt“, es ist eine gute Zeit, um das Volk zu teilen. Sie legt in Weiselzellen, das sind Bruträume an der Seite der Waben oder auf den Waben, die größer und nicht sechseckig sind, ganz normale Bieneneier, die mit anderem Futter gefüttert werden. Diese Nahrung heißt Gelee oder Weiselsaft. Aus den Eiern schlüpfen die Königinnen. Das Schwärmen der jungen Königinnen wollen die Imker normalerweise vermeiden und entfernen alle Weiselzellen. Doch Lehrerin Ute von Holly-Wramp und die Schüler hatten wohl eine Weiselzelle übersehen und so kam es dann zu den Bienen oben im Baum.
Diese mussten nun eingefangen werden und wurden dazu mit einer Sprühflasche, die mit Wasser gefüllt war, bespritzt, damit sie ruhiger sind und nicht wegfliegen. In der Natur hätten sie sich einen geeigneten Platz gesucht und einen neuen Staat gebildet. Die Schüler gaben nun Ute von Holly-Wramp, die oben auf der Leiter stand, einen Eimer und sie schüttete die Bienen hinein. Das alles geht nur mit richtiger Schutzkleidung, da die Bienen stechen könnten. Normalerweise sind die Bienen friedlich, doch beim Einfangen werden sie geärgert und stechen dann auch mal.
Nachdem die Bienen dann im Eimer waren und hoffentlich auch die Königin, mussten die Schüler den Eimer schnell in einen leeren Bienenkasten bringen und wenn die Königin dann wirklich dabei war, kann man nur hoffen, dass sich ein neuer Staat bildet.

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