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Workshop mit Edeka : Berufseinblicke im Klassenzimmer

Im Gespräch mit Schülern der siebten Klassen: Stefan Saal gab einen Überblick über Berufe im Einzelhandel.
Im Gespräch mit Schülern der siebten Klassen: Stefan Saal gab einen Überblick über Berufe im Einzelhandel.

Ausbildung in der Region: Schüler der Rudolf-Tarnow-Schule in Boizenburg bekamen Informationen von Nachwuchstrainer

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10. Januar 2019, 13:00 Uhr

An der Kasse sitzen oder Regale einräumen - so stellen sich die meisten Leute die Arbeit im Einzelhandel vor. „Die anderen Berufe fallen den Kunden jedenfalls nicht auf“, sagt dazu Stefan Saal, Ausbildungstrainer bei Edeka. Dabei gebe es ein breites Spektrum an Ausbildungsberufen, die im Lebensmitteleinzelhandel gerade auch in Boizenburg und Umgebung angeboten werden. Und einen Einblick in die Auswahl gab er zuletzt den Schülern der siebten Klassen der Regionalen Schule „Rudolf Tarnow“.

Einzelhandel ist mehr als Kasse

Die Informationsveranstaltung unter dem Motto „Einzelhandel ist mehr als Kasse“ wurde von Dörte Harder, Klassenlehrerin der 7a, organisiert, die mit ihren Schülern am Zisch-Projekt unserer Zeitung teilnimmt. „Ursprünglich haben wir nur über ihre Klasse gesprochen. Dann haben aber auch die anderen Siebten Interesse bekundet“, erzählt Stefan Saal.

Berufe früh entdecken

Zurecht, wie der Nachwuchstrainer findet, denn in diesem Alter sollten alle Schüler damit beginnen, Berufe für sich zu entdecken. „In der Berufsorientierung gibt es verschiedene Phasen. Die fünften und sechsten Klassen werden darauf eingestimmt. In der Siebten erkunden die Jugendlichen. In Klassenstufe acht und neun sollten die Schüler zu einer Auswahl kommen, dann ist es gut zu wissen, was einen erwarten könnte.“ Abschließend stehe das Erreichen.

„Im Rahmen der Berufsorientierung ist so eine Informationsveranstaltung Gold wert“, meint Ulrike Albrecht, Klassenlehrerin der 7b. „Vielleicht finden die Schüler darüber einen Arbeitgeber, den sie später gerne hätten.“ In der siebten Klasse sei zwar noch Zeit, zu früh sei der Kontakt allerdings nicht, vor allem, „wenn man bedenkt, dass sich einige schon in der neunten Klasse entscheiden müssen.“

Große Auswahl an Ausbildungsberufen

Gerade das fällt vielen Jugendlichen nicht leicht. Die Auswahl an Ausbildungsberufen ist groß, ebenso wie die Auswahl an Arbeitgebern, die sich mittlerweile einem harten Konkurrenzkampf um junge Leute stellen müssen. „Der Ausbildungsmarkt hat sich extrem gedreht. Es ist schwieriger geworden, Jugendliche für sich zu gewinnen“, so Stefan Saal. Vor allem für Berufe im handwerklichen Bereich, beispielsweise Fleischer. „Da gibt es auch oft falsche Vorstellungen.“

Insgesamt bietet Edeka Nord eine Auswahl von mehr als 20 Berufen. „Wir haben für alle etwas dabei“, meint Stefan Saal. „Für Jugendliche mit Hauptschulabschluss genauso wie für Abiturienten.“ Das Angebot reiche vom klassischen Verkäufer über den Frischespezialisten bis hin zum Betriebswirt. Einzelhandel, so zeigte der Nachwuchstrainer, ist eben mehr als Kasse.

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