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Freizeit : Badespaß im kalten Schweriner See

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Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Die bisher eher kühlen Temperaturen stören Marie, Johannes und Felix nicht: Für sie hat die Badesaison schon am 21. April angefangen

svz.de von
erstellt am 18.Mai.2014 | 22:00 Uhr

Am Schweriner See ist schon richtig das Badefieber ausgebrochen. Obwohl das Wasser zu Ostern nicht mehr als 13 Grad „warm“ war, springen die Kinder voller Freude in den See und schwimmen in den kühlen Fluten. Dass das Wasser kalt ist, stört uns aber nicht, im Gegenteil. Es ist nämlich ganz besonders schön, denn die Wellen sind oft hoch, und darin schwimmen macht noch viel mehr Spaß.

Seit dem 21. April sind wir Kinder schon voll dabei zu baden. Unsere Eltern oder erkältete Kinder stehen oft am Steg und schauen zu. Durch die Sprünge ins Wasser werden sie auch mal nass gespritzt. Darüber lachen sie (meistens) und meinen, sowas würden sie sich gar nicht trauen. Wir sind auch schon auf die Idee gekommen, zu angeln. Doch weil nur Johannes (7) eine Angel hat, mussten sich die Anderen eine basteln. Mit Stock, Büroklammern, Angelfaden und Köder bauten sich viele Kinder tolle Angeln. Manche wollten auch mit einem Kescher Flöhe fangen. Im rund drei Meter tiefen Wasser kann man auch gut tauchen. Mit Taucherbrille ist gut die Unterwasserwelt zu entdecken. Doch das Einzige, was man meistens sieht, sind Muscheln, Algen und manchmal auch einen Fisch. Im Hausgarten geht das Wasserspiel weiter. „Es ist wie eine Wasserschlacht“, meint Max (7), der schon ganz nass ist. Egal, ob Sonne oder Wind, ob morgens, mittags, nachmittags oder abends: Wir wollen jetzt immer baden gehen.

Das einzige Problem: die Eltern. „Ich würde mein Kind nie abends nach acht noch baden lassen“, war zu hören. „Es ist zu kalt und zu spät“, meinte eine Mutter. Dafür baden sie nachmittags so viel sie wollen und mit allen Freunden. Es macht wirklich viel Spaß.
Und platsch – schon ist Marie wieder untergetaucht.

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