Anastasia und Christian sind nicht so keusch wie Bella und Edward

Autorin  E. L. James
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Autorin E. L. James

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08. Mai 2013, 11:02 Uhr

Dass trotz schlechter Erfahrungen in der Kindheit eine Beziehung zweier Menschen sich liebevoll entwickeln kann, zeigt eindrucksvoll die britische Autorin E.L. James in ihrer erotischen Roman-Trilogie "Shades of Grey" (Originaltitel: "Fifty Shades of Grey"). Heraus kam der erste Teil im Mai 2011, der zweite im September 2011 und der dritte im Januar 2012. Alle Teile brachen die Verkaufsrekorde: Von der Trilogie wurden weltweit mehr als 70 Millionen Stück verkauft, hier in Deutschland mehr als 5,7 Millionen Stück.

Schon die Titel der drei Teile deutet das problematische Verhältnis der Protagonisten zueinander an. In der Trilogie geht es um die 21-jährige Literaturstudentin Anastasia Steele, kurz genannt Ana, die während eines Interviews für die Uni-Zeitung den 27-jährigen Unternehmer und Millionär Christian Grey kennen lernt -und sich gleich von ihm angezogen fühlt. Ihre Beziehung ist allerdings schwierig, weil Christian in seiner Kindheit sexuell misshandelt wurde und daher schwer traumatisiert ist. Die Geschichte spielt hauptsächlich in Seattle in den USA.

Autorin E. L. James veröffentlichte "Fifty Shades of Grey" zunächst ab 2009 unter dem Titel "The Master of the Universe" als so genannet Fanfiction zu Stephenie Meyers Twilight-Saga auf Fanfiction-Webseiten unter dem Pseudonym "Showqueens Icedragon". Die ursprünglichen Protagonisten waren Edward Cullen und Bella Swan, Figuren aus der Twilight-Saga.

Später änderte James - auch dieser Name ist ein Pseudonym, sie heißt Erika Leonard - die Namen der Hauptfiguren zu "Anastasia Steele" und "Christian Grey" wegen einiger Kritik an den Details wie Dominanz, Unterwerfung und spielerischer Bestrafung in den Sexszenen. Der Anlass, warum James die Trilogie schrieb, ist, dass sie die Twilight-Saga sowohl als Verfilmungen gesehen wie auch zuvor gelesen hat und darin Sex und Erotik kaum beschrieben wurden, wie

E. L. James in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erzählte. Außerdem wolle sie eigene Lebenserfahrungen in das Werk mit einfließen lassen.

Das Buch ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen, denn das Zusammenspiel von knisternder Erotik und der eigentlichen Liebeshandlung ist sehr fesselnd.

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