Vom Urknall bis ins 21. Jahrhundert

<strong>Faszinierende Einblicke: </strong>Josephine und Sophie beobachten die anmutigen Tiere in Europas größtem Quallenkreisel. <fotos>Dana Bethkenhagen</fotos>
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Faszinierende Einblicke: Josephine und Sophie beobachten die anmutigen Tiere in Europas größtem Quallenkreisel. Dana Bethkenhagen

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09. Januar 2013, 07:22 Uhr

Gartenstadt | Am 12. Dezember 2012 haben wir, die Rasenden Reporter des Innerstädtischen Gymnasiums, das Darwineum besucht. Weil schon so viel Gutes davon berichtet wurde, gingen wir mit viel Freude und hohen Erwartungen das Erlebnis Darwineum an.

Leider spielte das Wetter an diesem Tag nicht mit und unsere Stimmung wurde dadurch etwas getrübt. Als wir dann aber die Rotunde betraten, hellte sich unsere Stimmung zusehends auf. Das Projekt, spannende Abenteuer zu erleben, besondere Einblicke in die Welt der Gorillas und Orang-Utans zu gewinnen und auf Entdeckungstour in der Evolutionsausstellung auf den Spuren von Charles Darwin zu gehen, klingt doch interessant, oder? Und wir müssen sagen, es klingt nicht nur so, sondern unsere Erwartungen wurden erfüllt. Das in Europa einzigartige Naturerlebnis mit großer Wissenswelt auf 20 000 Quadratmetern begeistert nicht nur Klein, sondern auch Groß - und uns. An der Rotunde teilten wir uns dann in drei Gruppen auf. So machten wir uns jeweils mit einem Experten auf den Weg zu den Stationen.

Gorilla, Orang-Utan und Faultier: Die Besonderheiten

Im Darwineum gibt es unter anderem Gorillas, Orang-Utans, Meerkatzen, Flughunde, Faultiere und Zwergseidenäffchen. Sie alle haben interessante Besonderheiten: Gorillas gehören der Familie der Menschenaffen an. Sie sind nicht nur die größten lebenden Primaten, sondern auch die größten Blätterfresser unter den Menschenaffen. Erkennen könnt Ihr sie an ihrem schwarzgrauen Fell und ihrem stämmigen Körperbau. Sie leben in den mittleren Teilen Afrikas. Gorillas schlagen auf ihre Brust, wenn sie nervös sind und sie können nicht schwimmen. Die Anti-Baby-Pille für den Menschen wirkt auch bei Gorillas, die etwa 14 Stunden am Tag schlafen.

Orang-Utans sind eine Primatengattung aus der Familie der Menschenaffen. Sie unterscheiden sich durch ihr rotbraunes Fell von den anderen Menschenaffen. Auch ihr Körperbau, der stärker an die baumbewohnende Lebensweise angepasst ist, hebt sie von den anderen Affen ab. Sie leben normalerweise auf den südostasiatischen Inseln Sumatra und Borneo. Orang-Utans sind den Menschen sehr ähnlich. Die DNA-Übereinstimmung liegt bei 97 Prozent. Ihr Name "Orang-Utan" ist das indonesische Wort für Waldmensch.

Zwergseidenäffchen sind eine Primatenart aus der Familie der Krallenaffen. Sie sind die kleinsten Vertreter aller Affen und leben in Gruppen. Vorwiegend ernähren sie sich von Baumsäften. Im westlichen Amerika leben sie normalerweise. Nach einer Tragezeit von 135 bis 140 Tagen bringt das Weibchen meistens zweieiige Zwillinge zur Welt. Sie gehören zur urtümlichen Unterordnung der zahnarmen Säugetiere.

Unterschieden werden außerdem die Familien der Zweifinger- und Dreifingerfaultiere. Sie leben hauptsächlich in den Baumkronen der tropischen Regenwälder von Mittelamerika und dem Amazonasbecken bis zum südlichen Brasilien. Faultiere brauchen ganze zwei Wochen, um ihr Essen zu verdauen. Am Boden auf dem Bauch liegend, können sie sich mühsam vorwärts ziehen, wobei sie für 120 bis 200 Meter eine Stunde brauchen. Das Faultier bewegt sich so langsam, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen und dementsprechend weniger fressen zu müssen. Es gilt als das langsamste Säugetier der Erde.

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