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Unterricht draußen in der Stadt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Schüler der Thomas-Müntzer-Schule Güstrow lernten, wie man Kurzvorträge hält – und bekamen kalte Finger

Vor kurzem waren wir, die Schüler der Klasse 7a der Thomas-Müntzer-Schule, in Rostock. Im Deutschunterricht behandelten wir das Thema „Wie halte ich einen Kurzvortrag“. Warum nicht einmal über die Sehenswürdigkeiten in Rostock? Und es gibt viele! Paarweise zogen wir ein Thema und bereiteten dieses vor. Dann ging es los nach Rostock.

Leider hatten wir uns einen ziemlich eisigen Tag ausgesucht, so dass unsere Finger ganz schön kalt wurden, wenn sie die Notizen festhielten. Aaron Gradtke und Justin Alsdorf waren zuerst dran. Sie stellten uns das Steintor vor. Die zwei hatten es schwer, gegen den Autolärm anzusprechen. Vor lauter Aufregung vergaßen sie auch mal den Kopf zu heben. Das gelang Nico Schwinkendorf bei der Stadtmauer schon besser.

Hannes Kasper und Erik Dumke stellten uns wohl das schönste Haus der Stadt, das Ständehaus, vor. Danach ging es zum Neuen Markt. Hier erläuterten Dennis Kolic und ich die Lage und die Geschichte des Marktes. Den wohl besten besten Vortrag hielt Till Höppner vor dem Rathaus. Er erzählte uns wichtige und spannende Fakten über das Rathaus. Dabei wirkte er ruhig, sogar einige Passanten blieben stehen und hörten zu. Niklas Burmeister und Niklas Wittenburg brachten uns dann die Marienkirche näher. Beeindruckend war die Astronomische Uhr im Inneren, die uns Sophie Moeller und Maria Albrecht versuchten näher zu bringen.

Den Abschluss unseres Rundganges bildeten das Kröpeliner Tor und das Kloster. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Vorträge außerhalb des Klassenzimmers gar nicht so leicht zu halten sind. Man musste gegen Lärm ansprechen, auf die Sehenswürdigkeit zeigen (kein Beamer, keine Fotos) und dann war noch der Wind, der manchmal alle Notizen durcheinander wehte.


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