ZiSch : Ungewöhnlicher Unterricht mit Regenschirm

Motto der Klasse 6a der Thomas-Müntzer-Schule „Mit dem passenden Schirm und guten Freunden ist Regen kein Problem.“
Motto der Klasse 6a der Thomas-Müntzer-Schule „Mit dem passenden Schirm und guten Freunden ist Regen kein Problem.“

Klasse 6a der Müntzerschule Güstrow benutzt Regenschirme zur Bruchrechnung

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17. November 2014, 06:00 Uhr

In der vergangenen Woche betrat unsere Mathematiklehrerin Bärbel Wendorf bei schönstem Sonnenschein den Klassenraum mit einem Regenschirm. Wir, die Schüler der Klasse 6a der Thomas-Müntzer-Schule Güstrow, wunderten uns sehr. Schnell erkannten wir, dass das bestimmt mit Mathematik zu tun haben muss.

Na klar, Bruchrechnung, denn die wir mussten uns immer wieder die Segmente anschauen und mit deren Hilfe Bruchteile erkennen und bestimmen. Sogar mit Kreide wurde auf dem Schirm gearbeitet. Wir schätzten, vor wie vielen Jahren der Regenschirm erfunden wurde und ob er immer die acht Segmente hat.


Erster Regenschirm im Jahr 800


Wir, Julie Marie Lück und Lucia Bauer, suchten Antworten und fanden sie bei Wikipedia. Im Jahr 800 schickte der Abt Alcutin von Tours dem Bischof von Salzburg ein „Schutzdach, damit es von deinem verehrenswürdigen Haupte den Regen abhalte“. Eigentlich waren es früher eher Sonnenschirme. Erst im 17. Jahrhundert kam der Regenschutz dazu. In China wurden sie zunächst aus Bambusgestänge und Ölpapier hergestellt. Heute wird ein Regenschirm aus Kunststoff oder Nylon mit ausziehbarem Stahlgestänge angefertigt, so dass er möglichst wenig Platz einnimmt. Seit 1930 wird ein kleiner Regenschirm in Deutschland auch Knirps genannt. Der bedeutendste Schirmhersteller in der Bundesrepublik Deutschland ist die Firma Zangenberg. Heute liefert China etwa 98 Prozent aller angebotenen Schirme.

Die meisten Schirme haben heutzutage acht Segmente, es gibt aber auch welche mit sechs, sieben, zehn, zwölf oder 16 Segmenten. Unser neues Klassenfoto zeigt verschiedene Schirmtypen, z.B. einen Langschirm, einen Taschenschirm, den Piccolo oder einen Glockenschirm. Nur geregnet hat es bei dem Fototermin „leider“ nicht.


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