Motorsport : Speedway-Action ist ansteckend

Speedway-Action im Güstrower Stadion, hier beim Oster-Pokal in diesem Jahr.
Speedway-Action im Güstrower Stadion, hier beim Oster-Pokal in diesem Jahr.

Schüler Franz Lewermann aus Güstrow ist begeisterter Speedway-Fan und war dieses Jahr bei vielen Events dabei

von
08. Dezember 2014, 12:00 Uhr

Ich gehe gern zum Speedway, weil mir diese Art des Motorsports und die Stadionatmosphäre gefällt. Hier ein kleiner Rückblick meines Motorsportjahres:

In Güstrow fand dieses Jahr das größte Speedway- Event in Deutschland statt. Am 6. Juli war hier die erste Runde der Europameisterschaft. Sieger wurde bei diesem EM-Lauf der Däne Nicki Pedersen. Ich war dieses Jahr auf jedem Event in Güstrow.

Das Highlight neben der Europameisterschaft war der Pfingstpokal in Güstrow, der wahrscheinlich jeden Zuschauer in Erinnerung bleiben wird. Wegen des starken Regens musste das Rennen um eine halbe Stunde verschoben werden. Nach dem 16. Lauf wurde der Pfingstpokal abgebrochen, weil es zu stark regnete. Gewonnen hat ein Deutscher, nämlich Christian Hefenbrock.

Das nächste große Ereignis fand in Landshut (Bayern) statt. Beim Best Pairs-Rennen in Bayern gewannen die Australier. Rennen in Wittstock und Teterow habe ich auch noch besucht. In jeweils beiden Rennen gewannen die Favoriten. In Teterow beim Schildbürger-Pokal war es der australische Weltmeister von 2012, Chris Holder, der sich durchsetzte. In Wittstock gewann der amtierende Europameister, Emil Sayfutdinov aus Russland.

Über das ganze Jahr fanden zwölf Läufe der Einzelweltmeisterschaft statt. Darunter in Auckland (Neuseeland), Stockholm, Cardiff, Tampere (Finnland). Die Zuschauer der Weltmeisterschaft durften folgende Fahrer bewundern, z. B. den Titelverteidiger Tai Woffinden, Chris Holder und Martin Smolinski, den ersten deutschen Grand Prix-Sieger. Er gewann den Eröffnungslauf in Neuseeland. Weltmeister dieses Jahr wurde der 44-jährige Amerikaner Greg Hancock. Nur am WM-Lauf in Vojens (Dänemark) war ich dabei. Für mich war es das beste Rennen des Jahres, bei dem ich live zuschaute. Leider hat sich Martin Smolinski nicht für die nächste Weltmeisterschaft 2015 qualifiziert. Deutsche Speedway-Fans können hoffen, dass sich Martin für die Saison 2016 qualifiziert.

Ich hoffe, dass das nächste Jahr genauso gut wie das Jahr 2014 wird. Der Speedway-Sport in Deutschland wächst ständig von Jahr zu Jahr und darüber sind die meisten froh. Es gibt viele Speedway-Bahnen in Deutschland , die auf jeden Fall Potenzial haben, z.B Wittstock, Wolfslake, Teterow und Stralsund. Es ist auch gut zu sehen, dass es Güstrow und Landshut schon nach oben geschafft haben. Egal wo, aber Speedway ist immer einen Besuch wert, vor allem in Güstrow.

 

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