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Projekttage in Rövershagen

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erstellt am 13.Nov.2013 | 06:50 Uhr

"Erfahrung pur!" fasste Moritz Zeplien aus der 9d die drei Projekttage für die Schülerinnen und Schüler des Regionalschulteils der Europaschule Rövershagen zusammen. "Die Unternehmen, die sich in der Schule vorstellten, haben das so gut gemacht, dass keine Fragen offen blieben." Am letzten Projekttag waren Unternehmen wie die Baufirma Groth, Yara und Liebherr in der Schule und informierten umfassend über ihr Ausbildungsangebot. Patrick Trahms fand die Vertreter von Liebherr am überzeugendsten. Annemarie Seedorf schätzte die Veranstaltung der AOK zur Bewerbung und dem Einstellungstest sowie die Gesprächsrunde mit den Absolventen Chris Weißgerber und Dennis Müller. Die Erfahrungen der ehemaligen Schüler sind sehr verschieden. Das beweist, wie unterschiedlich die Ausbildung sein kann, auch wenn beide einen handwerklichen Beruf erlernen.

"Ich habe jetzt eine Vorstellung davon, was auf mich zukommt, wenn ich mich bewerben muss", ist Annemarie Seedorfs Fazit und Angie Hoffmeister aus der 9c stimmt ihr zu. Wer solche Tage nicht für sich nutzt, sei selbst schuld, sind sich die Schüler der 9d einig. Julien Boos wird seine beruflichen Pläne noch einmal überdenken und ist dankbar für die Beratung durch die Unternehmer und die Aussagen der Absolventen.

Immer wieder kommt das Gespräch auf die eigenen Leistungen und ob sie wohl ausreichen für die beruflichen Pläne. Obwohl viele Experten aus den Unternehmen versichern, dass nicht nur auf die Noten geschaut wird, sind die Sorgen bei den Schülern nicht zu überhören. Das Zeugnis am Ende der Klasse 9 soll bei vielen das Bewerbungszeugnis sein, vor allem, weil einige Vertreter aus der Wirtschaft ihnen bestätigen, dass sie jetzt schon die Bewerber für die Ausbildungsplätze 2014 auswählen. So hat Die Firma Lidl schon ihren ersten Auswahltag hinter sich. Das Unternehmen nahm sich viel Zeit für die interessierten Schüler der zehnten Klasse und bei einer Führung durch den Logistikbereich konnten sich alle ein Bild machen von den Anforderungen, die das Unternehmen an seine Mitarbeiter stellt.

Beeindruckt waren viele Schüler auch von dem überzeugenden Zahlenspiel, mit welchem die Schuldnerberatung Eibe aufwartete. Um das Thema "Meine erste Bude" kreisten die Infos und manch einer der Jugendlichen begrub innerhalb der vier Unterrichtsstunden seine Hoffnung auf ein schönes Leben in einer WG, zumindest wenn alle Festkosten berücksichtigt werden. Auch die Eltern konnten sich in der Projektwoche unter dem Schwerpunkt "Wie begleite ich mein Kind in die Ausbildung?" in der Rövershäger Schule über ihre Erfahrungen und Fragen mit den Koordinatorinnen für die Berufsorientierung austauschen. Einige Eltern bekamen einen Schreck, als ihnen bewusst wurde, was da alles auf sie zukommen wird. Aber die Schule übernimmt auch einen Großteil an Aufgaben. So werden die Praktika und der Praxislerntag für die Schüler der Klassenstufe acht sicher Meilensteine bei der Wahl eines passenden Ausbildungsberufs werden.

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