Einweihung : Neues Spielzimmer bringt Spaß

Knobeln um die Wette: Justin, Emily und Julia (v. l.) finden das neue Spielzimmer toll.
Knobeln um die Wette: Justin, Emily und Julia (v. l.) finden das neue Spielzimmer toll.

Grundschule Schmarl: Fleißige Kinder werden mit Brettspielen belohnt / Sozialarbeiterin sucht Lesepaten

svz.de von
12. Dezember 2013, 06:00 Uhr

„Monopoly“, „Das verrückte Labyrinth“ und „Uno“ – mit diesen Klassikern können sich die Kinder der Grundschule Schmarl ab sofort in ihrem neuen Spielzimmer vergnügen. Gestern ist der Raum feierlich eröffnet worden. „Ich finde es schön, dass wir endlich einen Raum haben, wo wir die neuen Brettspiele spielen können“, sagt Erstklässler Justin (7). Die kleine Emily (8) freut sich schon, mit ihren Klassenkameraden bei „Uno“ um die Wette rechnen zu können. Spiele im Wert von rund 1500 Euro hat die Grundschule bei einem Wettbewerb der Initiative „Spielen macht Schule“ gewonnen.

Mit dem neuen Spielzimmer verfolgt die Schulleiterin Martina Kelsch ein klares Ziel: „Die Kinder sollen dadurch beim Lernen und Denken gefördert werden. Außerdem wird ihre Teamfähigkeit verbessert und sie lernen, auch mal verlieren zu können.“ Die Jungen und Mädchen der ersten bis vierten Klassen dürfen das neue Zimmer dazu nutzen, sich einmal zurückzuziehen, oder sie leihen einfach ein Spiel aus und nehmen es mit in den Klassenraum.


„Das verrückte Labyrinth“ zur Belohnung


„Unser Ziel ist es, besonders fleißige Kinder mit einer Spielstunde zu belohnen“, sagt die Schulsozialarbeiterin Gabi Fenske. Zudem können einige Spiele beispielsweise im Mathe-Unterricht zum Rechentraining angewendet werden.

Im vergangenen Jahr hat sich die Grundschule Schmarl bei der Initiative „Spielen macht Schule“ für das Spielzimmer beworben. „Wir haben ein Konzept ausgearbeitet, wie das Zimmer verwendet werden soll“, sagt Schulleiterin Martina Kelsch. Als dann der Zuschlag kam, fiel sie vor Freude aus allen Wolken. So ein wertvolles Geschenk – und das auch noch kurz vor Weihnachten – hat die Schule bisher noch nicht bekommen. Gerade der Stabil-Baukasten sei sehr teuer, so die Schulleiterin.

Damit die Kinder es in dem Raum im Erdgeschoss besonders bequem haben, ist er mit einer Spielecke und mehreren Tischen ausgestattet. Zudem soll das Zimmer künftig für Förderstunden genutzt werden und für die zehn Lesepaten mit ihren Schützlingen zur Verfügung stehen. „Wir würden uns freuen, wenn sich noch einige Paten finden“, sagt Sozialarbeiterin Gabi Fenske. Interessierte können sich direkt bei ihr melden.

Kontakt: Telefon 0381/12 17 79 21

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