Interview : Mit Esther und André durch MV

Einblick in die Landespolitik: Esther und André schauen sich bei ihrer Tour durch Mecklenburg-Vorpommern auch den Plenarsaal im Schweriner Schloss an.
Einblick in die Landespolitik: Esther und André schauen sich bei ihrer Tour durch Mecklenburg-Vorpommern auch den Plenarsaal im Schweriner Schloss an.

In der Sendung „2 durch Deutschland“ erkunden die beiden Moderatoren Schwerin, Waren und Fischland-Darß

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23. März 2015, 12:00 Uhr

Für die Moderatoren Esther Brandt und André Gatzke ging es hoch hinaus und tief hinab: Bei den Dreharbeiten für die Kinderwissenssendung „2 durch Deutschland“ reisten die beiden durch Mecklenburg-Vorpommern. Mit einer Tauchgondel erkundeten sie die Tiefen der Ostsee. Und genossen die Aussicht von einem Windrad aus. Was sie sonst noch erlebten und wie es ihnen im Land gefallen hat, verraten sie Zisch-Redakteurin Franziska Sanyang im Interview.


Bei den Dreharbeiten von „2 durch Deutschland“ seid ihr durch Mecklenburg-Vorpommern getourt. Welche Orte habt ihr besucht?

Esther Brandt: Angefangen haben wir unsere Tour in Schwerin. Dort arbeiteten wir mit dem Landtagsdirektor Armin Tebben für unsere Schnitzeljagd zusammen. In Zingst durften wir mit einer Tauchgondel in die Tiefen der Ostsee fahren. Außerdem haben wir noch einen speziellen Besuch auf dem Flugplatz in Waren abgehalten, aber was wir dort gemacht haben, verrate ich nicht. Der Höhepunkt war ganz sicher die Besteigung eines Windrades.
In jeder Folge von „2 durch Deutschland“ gilt es, fünf Rätsel zu lösen. Welchen Herausforderungen stellt ihr euch in Mecklenburg-Vorpommern?
Esther: In dieser Folge halfen uns nicht nur freundliche Passanten weiter, sondern auch ganz spezielle kleine Fledertiere. Ich wusste, dass es ein großes Bundesland ist, aber dass man dort so hoch hinaus kann, war überraschend für mich.

Was hat euch im Land besonders gut gefallen?

André Gatzke: Ich liebe das Meer! Und war schon öfter auf Fischland-Darß. Aber Mecklenburg Vorpommern hat noch jede Menge mehr zu bieten! Und ich glaube, dass die Sendung da einen guten Überblick verschafft. Ich komme auf jeden Fall wieder!
Esther: Mir hat besonders gut die Weite des Bundeslandes gefallen. In Nordrhein-Westfalen, wo ich wohne, muss man schon länger fahren, um so viel unberührte Natur zu erleben. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass wir auf Rügen gedreht haben. Das Kap Arkona war fast zum Greifen nah.

Esther, viele kennen dich aus der Kindersendung „Wissen macht Ah!“. Hast du ein besonderes Faible für Wissenssendungen? Welche (anderen) Formate würdest du gerne moderieren?

Esther: Ich lese unglaublich gern. Da kann ich über das Tempo der Wissensaufnahme selber entscheiden. Generell sehe ich das große Angebot von Wissenssendungen als Geschenk an. Vor allem, wenn diese es schaffen die Zuschauer nicht nur zu unterhalten, sondern auch zu informieren. Gelernt habe ich die Schauspielerei. Begonnen habe ich mit vier Jahren Theater zu spielen. Ich würde mich freuen, weiter neue Möglichkeiten in diesem Gebiet sammeln zu dürfen. Und wenn ich nicht vor der Kamera stehe, dann sitze ich hinter einem Mikrofon und leihe Figuren meine Stimme in Synchronstudios – das ist sehr abwechslungsreich

André, du hast beruflich viel Erfahrung mit Kindern. Wie muss man Wissen aufbereiten, damit es junge Menschen erreicht?

André: In erster Linie, und das ist nicht nur bei der Wissensvermittlung so, ist es wichtig, man selbst zu sein, denn gerade Kinder merken, wenn man ihnen etwas vorspielt oder sie nicht ernst nimmt. Und dann sollte „Lernen“ auch noch Spaß machen!

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