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Le Parkour - der reine Nervenkitzel

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erstellt am 26.Dez.2012 | 06:53 Uhr

Rostock | Seit einigen Jahren etabliert sich die neue Sportart Le Parkour auf der ganzen Welt. Leute springen in Städten und schwer begehbaren Gebieten. Mit Salti und anderen waghalsigen Elementen überqueren sie Hausdächer, Mauern und Geländer. Was nicht ungefährlich ist.

Die aus dem Französischen kommende Sportart Parkour, beziehungsweise eigentlich Le Parkour, wurde von David Belle erfunden. Sie liegt total im Trend und wird dem eigentlichen Ziel, auf dem schnellsten und effizientesten Weg unter Überwindung sämtlicher Hindernisse von A nach B zu kommen, durchaus gerecht. Überall und zu jeder Zeit bewältigt der Traceur (der Sportler), also zu Deutsch "der den Weg ebnet", alle Hindernisse, die ihn daran hindern könnten, am schnellsten an sein Ziel zu gelangen.

Eine wahnsinnige Akrobatik und Bewegungskunst steckt in dem Sport, in dem elegante, geschmeidige und flüssige Bewegungen die Hauptrolle spielen. Der in der Szene wohl Bekannteste und Gründer des Parkour-Laufes ist David Belle, geboren 1973 in Fécamp, Frankreich. Er ist ein französischer Schauspieler und gilt als Begründer der Kunst der Fortbewegung. Er lernte in den Wäldern Nordfrankreichs die Methode zur physischen und mentalen Ausbildung, im Einklang mit der Natur zu sein. Um überhaupt am Parkour teilzunehmen, muss man hart trainieren und vieles lernen. Es gibt verschiedene Grundelemente, mit denen man Hindernisse überwinden kann. Diese gilt es zu trainieren. Es ist immer besser, sich zuerst ein kleineres Hindernis zu nehmen, obwohl man ein größeres überwinden könnte. Dann kann man sich an sein persönliches Höchstmaß herantasten. Dabei gilt immer, Vorsicht, Konzentration und Respekt vor dem Hindernis zu haben. Auch dann, wenn man das Hindernis zum zehnten Mal überwindet.

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