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„Kopf hoch!“ ihr Handyfreaks

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Pro und Contra Smartphones – Schüler der Klasse 6a der Thomas-Müntzer-Schule Güstrow sagen ihre Meinungen

Ohne Smartphone sieht man heute kaum noch einen Schüler auf dem Schulhof. Ist dieses Ding wirklich lebenswichtig? Auch unsere Zeitung beschäftigte sich mit dem Thema „Die Welt und das Smartphone“ in einem großen Beitrag am 13. Mai. Die Klasse 6a der Güstrower Müntzerschule hat sich darüber Gedanken gemacht und eine Umfrage gestartet. Hier ihre Meinungen:

Schüler Even O. Klein schreibt: „Ich finde den Artikel gut, weil er wirklich sagt, wie die Welt ist. Manches ist zwar übertrieben, z.B. dass man vor einem Treffen beim Freund fragt, ob er W-Lan hat. Das meiste in diesem Artikel stimmt, z.B. dass Menschen (12 bis 14 Jahre) schneller zusammenfinden. Natürlich kann man auch gemobbt werden, aber zur Not kann man ja die andere Person auch blocken. Ich finde es gut, das es Smartphones gibt, weil man immer erreichbar ist. Manchmal ist das aber auch blöd,z.B. wenn man um 1 Uhr morgens eine Nachricht kriegt und dann nicht mehr einschlafen kann.“

Sophie Voß ist der Meinung, dass das Smartphone weder ein Wunderding noch ein Teufelswerk ist! „Es ist meist praktisch, manchmal aber auch nervend oder störend. Ich finde es schlimm, dass immer mehr Jugendliche handysüchtig werden. Ich habe schon erlebt, dass sich zwei Personen gegenüber saßen und sich nicht unterhielten, sondern sich über Whats-App geschrieben haben. So etwas finde ich überhaupt nicht gut. Ständig den Kopf unten und in der Realität überhaupt nicht erreichbar, sondern nur per Kurznachricht! Ich bin der Meinung, dass es OK ist, ein Smartphone zu besitzen, aber man sollte nicht ständig darauf herunter schauen. „Look up!“ sollte öfter zu Freunden, die ständig aufs Handy schauen, gesagt werden.“

Marvin Liper schreibt: „Es ist viel wahr in diesem Text. Ich persönlich bin noch nicht so abhängig vom W-Lan. Mir ist es egal, ob W-Lan überall vorhanden ist, denn es muss nicht immer sein, dass wir vor unseren Smartphones sitzen. Ich möchte den so genannten Suchtis nur den Tipp geben: „Look up!“ Ein Smartphone hat nämlich nicht nur gute, sondern auch schlechte Seiten, z.B. können auch fremde Menschen die geschickten SMS-Nachrichten oder Telefonate abfangen und lesen. Man sollte also aufpassen, wenn man dazu sein Smartphone benutzt. Ich komme aus einer Familie, wo fast alle ein Touchhandy besitzen, aber trotzdem fragen sich meine Eltern, ob die soziale Abkapselung droht Ich komme zu dem Schluss, dass es in Ordnung ist, ein Smartphone zu besitzen, aber man sollte nicht zu viel dran hängen.“

„Ich finde, dass Smartphones überflüssig sind“ schreibt Aaron Marco Gradtke. „Smartphones schließen uns wirklich von unserer Umwelt aus. Nebenbei gesagt, sie machen uns süchtig. Jeder will so ein Smartphone. Wenn man sich irgendwo anmeldet, bekommen die anderen unsere Daten. Man kann sich mit seinen Freunden doch auch so unterhalten und nicht nur über Whats-App.“

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