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Diskussion : Kontroverse um Bank

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Schüler der Müntzerschule diskutieren und bilden sich eine Meinung

Am 30. Oktober lasen wir, die Klasse 7a der Güstrower Müntzerschule, im Güstrower Anzeiger den Artikel „In der Stadtmitte doch am Rand“, der uns alle ziemlich bewegte und bei uns Diskussionen auslöste. Ein Stadtvertreter hatte die Entfernung der Bank am Pferdemarkt gefordert, weil sich dort öfter alkoholisierte Personen aufhalten. Die meisten Schüler unserer Klasse waren jedoch dafür, dass die Bank bleibt.

„Meine Meinung ist, dass man versuchen sollte, eine Lösung zu finden, mit der alle zufrieden sind. Die Bank einfach wegzunehmen ist in meinen Augen keine Lösung. Diesen Menschen muss geholfen werden“, sagte Sophie. Erik und Niklas meinten, dass die Bank bleiben sollte, aber es sollte ein Schild aufgestellt werden, welches sagt, dass bestimmte Sachen nicht getan werden dürfen. Tino ergänzte: „Die Bank soll bleiben, denn Unruhestifter hat man überall, ob sie jetzt da ist oder woanders.“ Marvin sagte: „Ich wäre dafür, dass die Bank stehen bleibt und eine andere noch aufgebaut wird, weil, wenn diese Menschen da wirklich mit Campingstühlen sitzen, hat das Abreißen auch nichts gebracht.“

Aber es gab auch andere Stimmen in meiner Klasse. Carmen, Julia und Saskia denken, dass die Bank umgestellt werden sollte, weil die Leute die da sitzen, die Menschen, die dort vorbeigehen, verscheuchen. Viele Läden hätten dann auch weniger Kunden. Till ergänzte: „Die Bank kann doch in einer Seitenstraße aufgestellt werden, wo sie alleine sind. Dann fühlt sich doch keiner mehr belästigt.“ Jennifer bemerkte, dass dies auf viele Touristen und Besucher einen schlechten Eindruck mache. Zum Schluss bildeten wir ein Stadtparlament und stimmten ab. Wir wären mehrheitlich dafür, dass die Bank an dieser stelle in der Stadt stehen bleibt.



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