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Güstrow/Schwerin : Kleine Politiker im Landtag

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Klassenfahrt der 4a der Güstrower Grundschule „An der Nebel“ nach Schwerin / Selbst den Ministerpräsidenten gewählt

Wir sind die Klasse 4a der Grundschule „An der Nebel“ aus Güstrow und haben vor kurzem unsere Abschlussfahrt nach Schwerin-Mueß gemacht. Auf unsere Unterkunft waren wir alle schon sehr gespannt und dann sahen wir sie: Teichhütten, Holzhütten an einem Teich voller Frösche und Kaulquappen, daneben war sogar noch Platz zum Fußballspielen. Gleich am ersten Nachmittag erkundeten wir die Umgebung mit Karte und Kompass. Dabei mussten wir unser Wissen aus der 3. Klasse gut anwenden. Eine Gruppe verlief sich, aber sie kam doch noch ins Ziel.

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Petermännchenbus durch Schwerin. Alles was wir vorher im Unterricht kennengelernt hatten, sahen wir nun mit eigenen Augen. Besonders das Schloss mit dem Park gefiel uns und das sahen wir uns natürlich genauer an. Unsere Lehrerin hatte uns zu einer Führung durch den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern angemeldet. Um dort hineinzukommen, wurden wir erstmal wie auf dem Flughafen gescheckt. Dann sahen wir einen Film über das Schloss und den Landtag und endlich durften wir in den eigentlichen Landtag. Das war spannend. Denn wie die Erwachsenen wählten wir aus unseren Reihen eine Landtagspräsidentin und einen Ministerpräsidenten, das waren Jacquelin und Lukas.


Wie richtige Politiker auf großer Bühne


Wie die richtigen Politiker auch, berieten wir über Gesetze. Yuna machte einen Gesetzesvorschlag, der mit großer Mehrheit verabschiedet wurde. Das war toll. Außerdem durften wir noch bis zum Reiterstandbild von Fürst Niklot und hatten von dort einen tollen Blick auf Schwerin.

Am dritten Tag besichtigten wir zuerst das Volkskundemuseum und durften wie früher Wasser pumpen, Wäsche waschen und die Schule besuchen. Wie früher mussten wir ganz gerade sitzen und beim Antworten aufstehen. Etwas schwierig war es, die alte Schrift zu lesen und zu schreiben, aber Spaß hat es gemacht. Am Nachmittag konnten wir dann endlich untersuchen, welche Tiere außer den Fröschen und Kaulquappen noch im Teich leben. Annika holte mit dem Kescher die meisten Tiere heraus. Wir beobachteten die Tiere in Becherlupen genau und bestimmten sie mit Hilfe von Büchern. Wasserflohkrebse und Steinbeißer fanden wir am meisten. Insgesamt konnten wir 16 verschiedene Tiere bestimmen.

Dann wollten wir selbst ins Wasser. Dazu mussten wir aber erstmal an den Schweriner See wandern. Dort angekommen, machten einige Jungen gleich eine Mutprobe, so wie wir es am Abend vorher in dem Film „Die Heiden von Kummerow“ gesehen hatten: Wer kann am längsten im kalten Wasser stehen? Aus unserer Klasse waren es Jamie, Tim Luca und Tobias. Abends gab es dann eine tolle Party vom Feriendorf aus mit Spielen, Lagerfeuer und Tanz. Das war richtig cool.

Bevor wir am Donnerstag zurückfuhren, gingen wir noch in die Sternwarte. Dazu mussten wir zuerst von Muess bis zur Sternwarte wandern, 1,5 Stunden brauchten wir dafür. Der Mann in der Sternwarte erklärte uns viel, z.B. dass die Sonne ein Stern ist, wo die Sternbilder am Himmel sind, dass man nicht alle Planeten am Himmel sehen kann und welche tollen Teleskope gebaut werden und wo sie aufgestellt werden. Dann wurde der Raum dunkel und wir konnten unendlich viele Sterne sehen. Das war spannend. Aber besonders spannend wurde es, als wir durch ein Teleskop die Sonne sehen konnten und Sonnenflecken entdeckten. Sie sahen aus wie Leberflecken. Das war ein schöner Abschluss der Klassenfahrt.


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