webinar : Im World Wide Web ist immer Vorsicht geboten

Manchmal werden Texte mit dem Handy geschrieben, die andere Kinder verletzen oder beleidigen.
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Manchmal werden Texte mit dem Handy geschrieben, die andere Kinder verletzen oder beleidigen.

Webinar der Freien Schule Bützow zum Thema „Cyber-Mobbing“

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22. Dezember 2014, 05:00 Uhr

Vor kurzem hatten die Stammgruppen „Wüstenfüchse“, „Wilde Pumas“, „Einsteins“ und „Falken“ der Freien Schule Bützow ein Webinar zum Thema „Cyber-Mobbing“ mit Frau Stückmann aus Rostock. Ein Webinar ist eine Veranstaltung, bei der man über das Internet mit einer anderen Person an einem anderen Ort spricht. Wir saßen in unserem Klassenraum und Frau Stückmann in ihrem Büro in Rostock. Sie ist Rechtsanwältin, die sich besonders mit Problemen mit dem Internet, dem Handy usw. befasst.

Die meisten 5. und 6.-Klässler haben ein Handy, einen PC oder Laptop. Viele nutzen diese Medien, um sich mit anderen zu schreiben, sich Bilder und Videos anzuschauen oder herunterzuladen. Dabei wissen viele gar nicht, dass man das oft gar nicht tun darf. Häufig werden auch Kettenbriefe weitergeschickt, die einigen Kindern Angst machen oder drohen. Manchmal schreibt man Texte, die andere Kinder verletzen oder beleidigen. Das nennt man mobben. Wir haben uns ein Video angesehen, das von einem Jungen handelt, der übers Internet gemobbt wird. Uns wurde bewusst, welche Auswirkungen so etwas haben kann.

Frau Stückmann hat uns erklärt, dass das strafbar ist. Wir waren erstaunt zu hören, dass nicht immer die Eltern für ihre Kinder haften. Strafen können auch solange erhalten bleiben, bis man erwachsen ist und dann selber z.B. Schmerzensgeld zahlen muss.

Sie machte uns auch deutlich, wie gefährlich manche Dinge sind. Man kann seinen Gesprächspartner beim Chatten nicht sehen. Man glaubt vielleicht, dass man einem gleichaltrigen Kind schreibt. Aber es kann auch ein Erwachsener sein, der sich als Kind ausgibt. Deshalb geben wir euch den Rat, trefft euch niemals einfach so mit einer Internetbekanntschaft! Ihr wisst gar nicht, wer euch am Treffpunkt tatsächlich erwartet und was er vorhat!

Überlegt euch auch sehr gründlich, was ihr ins Netz stellen wollt (Bilder, Texte), denn meist bleibt so etwas für immer im Netz. Wenn ihr euch später z.B. um einen Ausbildungsplatz bewerbt und euer Arbeitgeber googelt euern Namen, kommt vielleicht etwas Unangenehmes oder Peinliches zum Vorschein! Wenn euch etwas nicht geheuer vorkommt oder Angst macht, dann sprecht unbedingt mit euern Eltern darüber!



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