Kampf um Jugendhaus : Für den Erhalt des Jugendhauses

Die Klasse 6a ist für den Erhalt des Jugendhauses in Güstrow.
Die Klasse 6a ist für den Erhalt des Jugendhauses in Güstrow.

Schüler der Thomas-Müntzer-Schule Güstrow bedauern angekündigte Schließung / Angebote für Jugendliche in Nordstadt fehlen

svz.de von
12. Dezember 2013, 06:00 Uhr

Bei unserer täglichen Zeitungsschau verfolgen wir, die Klasse 6a der Thomas-Müntzer-Schule Güstrow, den Kampf um das Jugendhaus in Güstrow (SVZ berichtete). Wir kennen es deshalb so gut, weil wir dort unseren Jahresabschluss der fünften Klasse gefeiert haben. Wir durften die Volleyballanlage nutzen, die von den Jugendlichen selbst angelegt wurde. Wir grillten, erzählten, hörten Musik und auch unsere Eltern kamen in Gespräche.

In einer Klassenleiterstunde schrieb nun jeder seine Meinung zu dem brisanten Thema auf. So meinte Michel Papenhagen: „Meine Mutter arbeitet bei dem IB und ärgert sich sehr über die Schließung, denn wo sollen die Bands denn hin.“ Er sagte auch noch: „Ich glaube, die machen aus dem Jugendhaus wieder so ein Altersheim.“ Marvin Liper ist besonders traurig, denn er ergänzte: „Wenn ich mal abschalten wollte, bin ich einfach ins Jugendhaus gegangen.“ Franz Lewermann, Dennis Kolic und Justin Alsdorf stimmten ihm zu. Pia Lück und Jette Lübars sagten: „Außerdem finden wir es blöd, dass die Leute heute nicht mehr viel Interesse für die Jugend zeigen.“ Aaron Gradtke brachte noch den Einwand, dass auch bestimmt einige Leute ihre Jobs verlieren werden. Stimmt das?

Außerdem gibt es dann gar nichts mehr in der Nordstadt, denn schließlich wird die Mädchenorientierungswerkstatt auch geschlossen, über die keiner redet, aber gerade die war für viele Klassen ein guter Anlaufpunkt geworden.

Aber was kann man denn nun tun? Wir freuen uns erst mal sehr darüber, das die Schließung verschoben wurde. Vielleicht sollte man einen Spendenaufruf starten, gerichtet an alle Leute, die mit dem Haus eine schöne Erinnerung verbinden. Und das sind bestimmt nicht wenige, oder?


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