Der Frust mit der Sucht

Diskutierten über Drogenkonsum und die Auswirkungen: Schüler der Inselseeschule
Diskutierten über Drogenkonsum und die Auswirkungen: Schüler der Inselseeschule

Suchtprojekt an der Güstrower Schule am Inselsee

svz.de von
13. April 2015, 06:00 Uhr

Neben dem täglichen Unterricht lernen wir in unserer Schule auch etwas fürs Leben. Dazu führten wir das Projekt „Sucht“ durch. Dieses wurde, wie jedes Jahr, von der Schulsozialarbeiterin Ines Lüders geplant und organisiert. In verschiedenen Arbeitsgruppen lernten wir den Unterschied von legalen und illegalen Drogen kennen. Diesen theoretischen Teil vermittelten uns unsere Lehrerin und eine Mitarbeiterin aus dem Jugendklub der Awo Güstrow. Sie diskutierten mit uns, was in die Welt der Drogen gehört und welchen Einfluss unsere Umwelt dabei spielt.

Polizeioberkommissarin Johannsen, Präventionsberaterin der Polizeiinspektion Güstrow, erklärte uns Schülern zudem die gesetzliche Seite des Drogenkonsums: Was passiert, wenn ich mit Drogen erwischt werde? Welche Auswirkungen hat das auf mein späteres Führungszeugnis oder später auf meinen Führerschein? Welche Grenzen setzt das Jugendschutzgesetz? Mitarbeiter der Sucht- und Drogenberatungsstelle der Diakonie zeigten uns darüberhinaus Wege auf, beginnende Süchte zu erkennen und unterbreiteten uns Möglichkeiten, diese zu bekämpfen.

Wir waren sehr überrascht, wie umfangreich die Palette der Süchte ist und wie schnell man als abhängig gilt. Solche lebensnahen Projekte sind für uns immer spannend und interessant.


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