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Das Computerspielen kann schnell zur Sucht werden

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svz.de von
erstellt am 10.Apr.2013 | 05:58 Uhr

Rostock | Das Computerspielen mögen Jungen und Mädchen egal welchen Alters. Früher oder später erfährt jeder, was man mit dem Computer alles machen kann. Als erstes dürfen Kinder so oft an den Computer wie sie wollen, da sie noch nicht so viel machen können oder wollen. Sobald es ins jugendliche Alter geht, wird es schwerer für die Eltern. Die ersten Maßnahmen werden getroffen. Eine Computerzeit wird zum Beispiel eingeführt, damit die Jungen und Mädchen mehr für die Schule tun. Es gibt ein bisschen Gejammer, aber schließlich müssen sie sich damit abfinden. Aber die meisten haben auch noch ein Handy oder andere elektronische Spielzeuge, womit sie sich beschäftigen können. Die Noten werden nicht besser, also wird im schlimmsten Fall das Handy auch noch eingezogen. Man macht Abmachungen mit den Eltern beziehungsweise Kindern, zum Beispiel: "Wenn du bessere Noten bekommst, darfst du mehr Computer spielen." Wenn das Kind Tag und Nacht vor dem Computer oder Laptop sitzt, sollte eingegriffen werden. Besonders süchtig können Egoshooter machen oder das Spiel World of Warcraft. Dies ist ein Rollenspiel, bei dem man andere Spieler über das Internet kennenlernt und gewisse Aufgaben erfüllt. Man kann sich gegenseitig duellieren oder auch als Team kämpfen, um stärkere Monster bekämpfen zu können. Es dauert nicht lange, bis sich die Spieler in einer anderen Welt befinden. Ist ein Spieler nicht pünktlich online, wird er aus der Gilde geworfen. Das Videospiel kann zur Sucht werden. Man sollte darum keine Spiele ausprobieren, die einen zu sehr binden.

Es kann sogar gut sein, dass man beim Computerspielen etwas dazulernt. Doch zu viel sollten Kinder oder auch Erwachsene auf keinen Fall spielen. Eine Sucht kann psychische oder sogar physische Schäden anrichten, die das weitere Leben beeinträchtigen. Es könnte auch zu großen persönlichen Verlusten kommen. So kann man zum Beispiel den Job, seine Freunde und auch seine Familie verlieren. Wenn man selbst, die Eltern, Freunde oder Bekannte bemerken, dass das Computerspielen zur Sucht wird, könnte eine rechtzeitige Beratung helfen, die Sucht abzustellen. Solche Beratungen bieten zum Beispiel die Jugendämter an.

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