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Damals in Dettmannsdorf

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Müntzer-Schüler erkunden Stadtteil und suchen Interview-Partner

In den Klassenleiterstunden erkunden wir, die Klasse 6a der Thomas-Müntzer-Schule, zur Zeit Dettmannsdorf – unseren Schulstandort. Was gab es in den 1960er-Jahren hier noch, was es heute nicht mehr gibt? Was vermissen die Einwohner und was nicht?

Heute möchten wir von Inge Borowski berichten. Sie ist 79 Jahre alt und seit 62 Jahren verheiratet. Sie und ihr Mann feierten schon Diamantene Hochzeit. Ihre Heimat ist der Igelweg. Seit 77 Jahren lebt sie nun in dem Haus, das ihr Vater selbst gebaut hat. 1937 sind sie eingezogen. Bis jetzt kamen sie mit jedem Nachbarn sehr gut aus. Auch Haustiere gab es hier schon viele, wie zum Beispiel Hunde.

Heute hängt Inge Borowski gern Wäsche auf, fährt gern Auto und kocht das Mittag. Die schönsten Erlebnisse in ihrem Haus waren, dass sie in Ruhe und Frieden leben konnten und dass alle ihre vier Kinder in dem Haus geboren wurden. Doch in der Straße ist es unruhig geworden, berichtete sie uns auch. Weiterhin hat sie uns erzählt, dass sich auch was in der Straße geändert hat. Früher gab es im Igelweg Sandwege und heute gibt es eine Teerstraße. Die Ruhe von früher vermisst Inge Borowski schon sehr.

Interessant war für uns auch, wo sie zur Schule ging. Das war die Wilhelm-Gustlof-Schule, die heutige Fritz- Reuter-Schule. Dann aber musste sie in die Schule, die in der Hafenstraße steht, wechseln, weil in die andere ein Lazarett einzog.

Liebe Dettmannsdorfer, wir sind sehr an alten Geschichten interessiert. Rufen Sie in der Thomas-Müntzer-Schule an, wir würden uns freuen, wenn wir Sie interviewen dürfen!

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