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Schulausflug : Begeistert von „Väterchen Frost“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Toller Schulausflug: 5. und 6. Klassen der Güstrower Thomas-Müntzer-Schule besuchten Volkstheater Rostock

„Es war einmal...“ – So beginnt fast jedes Märchen. Wir, die drei fünften und drei sechsten Klassen der Thomas-Müntzer-Schule Güstrow, besuchten in der Weihnachtszeit das Volkstheater Rostock. Es wurde das Märchen „Väterchen Frost“ aufgeführt. Doch bevor es dorthin ging, veranstaltete unsere Klasse noch eine Weihnachtsfeier. Dazu schmückten wir unseren Klassenraum weihnachtlich. Jeder brachte etwas zum Frühstück mit. Dann gab es Geschenke, die der Weihnachtsmann vorher auf den Tisch gelegt hatte. Jeder Schüler musste etwas tun, um seins zu bekommen. Besonders lustig war es, wenn ein Junge ein Mädchen zum Tanzen auffordern musste.

Nach der Feier in unserer Klasse ging es mit dem Bus nach Rostock. Kaum angekommen, waren wir alle schon von außen beeindruckt vom Gebäude. Eine lange breite Treppe mit rotem Teppich lag vor uns. Wir gingen die Treppe hinunter und manche von uns fühlten sich wie echte Stars. Anschließend gaben wir an der Garderobe unsere Jacken ab und mussten dann noch kurz warten, bis die Türen zum Theatersaal geöffnet wurden. Dieser war wirklich großartig, überall bunte Lichter und verschiedene Schauspieler lagen schon auf der Bühne und warteten auf ihren großen Auftritt. Dann wurde es im Saal dunkler, der Hahn krähte und das Stück begann.

Und das passierte: Es lebten einmal ein alter Mann und eine alte böse Frau zusammen. Sie hatten zwei Töchter. Die Tochter des Mannes mit Namen Nastjenka und die Tochter der bösen Stiefmutter mit Namen Marfuschka. Weiterhin gab es noch Iwan, er ist ein sehr fröhlicher, lustiger und fleißiger junger Mann, der jedoch eine sehr arme Mutter hatte. Eines Tages ging Iwan in den verschneiten Winterwald und bekam auch gleich Stress mit zwei Räubern, die bewaffnet mit Knüppeln auf ihn losgingen. Doch Iwan nahm es mit ihnen auf und schleuderte sie hoch durch die Luft. Los war er die beiden Räuber. Die beiden Knüppel landeten in einem Baum. Dann traf er ein Waldmännlein, das ihm Pfeil und Bogen schenkte. Iwan setzte sich auf einen Stein und ließ eine Feder davonfliegen, um dieser anschließend hinterherzulaufen. Die Feder landete auf dem Fluss. Auf einem Stein am Flussufer saß ein junges Mädchen, es war Nastjenka. Iwan sah sie und verliebte sich sofort in sie. Er wollte ihr imponieren und beschloss eine Bärenmutter zu erschießen. Doch das ließ Nastjenka nicht zu und stülpte ihm einen Eimer über den Kopf.

Und genau in diesem Moment verwandelte das Waldmännchen Iwan in einen Bären. Der Zauber konnte nur aufgehoben werden, wenn Iwan als Bär eine gute Tat vollbringen würde. Im Winter verstieß die böse Stiefmutter Nastjenka und Ihr Vater musste sie im kalten Winterwald aussetzen. Als das Mädchen eine Weile durch den Wald gelaufen war, traf sie Väterchen Frost, der ihr half.

Iwan traf im Wald auf die Hexe Baba Jaga. Sie befahl ihm Brennholz zu sammeln, doch er weigerte sich. Darauf wollte die Hexe ihn in den Ofen werfen, doch Iwan überlistete die Hexe. Die böse Stiefmutter hörte von dem Wunder und schickte ihre dumme Tochter ebenfalls in den kalten Winterwald. Marfuschka traf auf Väterchen Frost und benahm sich sehr unhöflich. Er belohnte sie nicht. Als sie wieder nach Hause kam, machten sich alle lustig über sie. Iwan und Nastjenka heirateten und wenn Sie nicht gestorben sind…

Es gab für das toll aufgeführte Stück, die schönen Kostüme und deren Schauspieler großen Applaus. Auf der Rückfahrt unterhielten wir uns alle nochmal über den gelungenen Ausflug und waren uns einig, dass es ein schöner Tag war. Ein Besuch im Volkstheater Rostock ist eine Reise wert.

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