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Facts & Fakes : Quiz 21: Mit der Bildersuche Fake News entlarven - schaffst du’s?

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Diese Quiz-Serie dreht sich um Fake News, Faktencheck und Suchmaschinen. Dieses Mal geht es um eine Brücke mit Graffiti.

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04. Dezember 2020, 07:00 Uhr

In Kapitel 4 hast du bei Facts & Fakes ziemlich viele Tools zum Faktencheck im Internet kennen gelernt: die manuelle und die umgekehrte Bildersuche Google, andere Suchmaschinen wie Bing und Yandex und die Seite reverseimagesearch.org, auf der du mit einer Bild-URL in mehreren Suchmaschinen auf einmal suchen kannst. Heute erzählen wir dir in unserem Quiz wieder einmal eine Geschichte und möchten wissen, ob sie wahr ist.

Aber für die Lösung brauchst du noch einige Tipps: 

Wenn du in Google, Bing oder Yandex nach Bildern suchst, musst du manchmal ganz genau auf die Ergebnisse achten, die dir die Webseiten liefern. Google fügt zum Beispiel bei einer umgekehrten Bildersuche (oder “Reverse Image Research”) den Ergebnissen ein Schlagwort hinzu, das wahrscheinlich dazu passt. 

Bei Bing kann es sein, dass dir die Suchmaschine einen Hinweis gibt, wenn sie eine Information aus dem Bild erkennt. Dann steht neben dem Bild ein Hinweis, und zwar neben der Überschrift "Ähnelt".  Manchmal kann dir das weiterhelfen, auch wenn es noch keine direkten und eindeutigen Ergebnisse für das Bild gibt. Mit solchen Hinweisen kannst du dann manuell, also mit Schlagwörtern in Google oder Bing nach Bildern suchen.

In diesem Video erklärt dir Andre Wolf noch mal einige Grundlagen zur Bildersuche im Internet:

Eine Kombination aus der umgekehrten Bildersuche mit einer manuellen Suche kann also nützlich sein. Für unser heutiges Quiz gilt das unbedingt: Denn für das letzte Quiz dieser Woche haben wir uns eine Aufgabe ausgedacht, bei der eine umgekehrte Bildersuche allein kein direktes Ergebnis liefert. Mit unseren Tipps solltest du aber in der Lage sein, den von uns verfassten Text zu überprüfen. Er kann wahr sein, aber es kann sich auch um Fake News handeln. Findest du heraus, ob er stimmt?

Hier ist unser Quiz: 

Berlin versinkt in Graffiti

Langeweile, Nervenkitzel oder Kunst? Die Berliner Jugendlichen haben offenbar eine neue Lieblingsbeschäftigung gefunden: Allein in den letzten zwei Monaten gab es mehr als 50 Beschwerden über illegale Graffiti in der Hauptstadt. Alte Gebäude, Brücken und Züge wurden Opfer der Sprayer, die überall in der Stadt ihre sogenannten "Tags" hinterließen.

Brücken werden mit Graffiti übersät.
Wikimedia/Rhododrendrides CC by 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en

Brücken werden mit Graffiti übersät.

 

Besonders Brücken im Berliner Westen wie diese sind momentan beliebt bei den Graffiti-Sprayern. Warum, ist den Behörden ein Rätsel. Der Senat verurteilt die Graffiti und teilt mit: "Wir werden in den kommenden Monaten alle Graffiti entfernen. Wir möchten die Menschen daran erinnern, dass es illegal ist, Gegenstände oder Gebäude, die ihnen nicht gehören, mit Graffiti zu taggen". Außerdem sei diese Freizeitbeschäftigung sehr gefährlich: Bei einem Sturz könne man sich schwer verletzen. Angesichts der Corona-Pandemie 2020 wird allerdings nicht erwartet, dass die Jugendlichen ihr illegales Hobby leicht wieder aufgeben werden.

Frage 1: Ist diese Geschichte wahr? 

Frage 2: Wie heißt die Brücke?

Du kommst nicht weiter? Hier noch mehr Tipps: 

Beginne wie gestern mit der Seite https://reverseimagesearch.org und starte deine Suche dort. Teste mehrere Suchmaschinen und schau dir die Hinweise ganz genau an. Suche dann mit Schlagwörtern nach bestimmten Bildern (manuelle Bildersuche). Findest du Übereinstimmungen? 
 
 

Unsere bisherigen "Facts & Fakes"-Quizze und ihre Lösungen:

Darum geht’s bei "Facts & Fakes" - Unsere Quiz-Serie über Suchmaschinen und seriöse Quellen

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